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Mönchengladbach

Lebenspartnerin mit 26 Messerstichen getötet: Rentnerin verurteilt

Eine lesbische Seniorin hat gestanden, ihre langjährige Freundin aus Eifersucht getötet zu haben. Das Landgericht Mönchengladbach verurteilte die 71-Jährige zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft.


Das Landgericht in Mönchengladbach (Bild: IMAGO / Michael Gstettenbauer)

  • 28. November 2022, 10:59h - 1 Min.

Weil sie ihre Lebensgefährtin mit 26 Messerstichen umgebracht hat, ist eine 71-jährige Rentnerin in Mönchengladbach wegen Totschlags verurteilt worden. Das Landgericht verhängte am Montag sechs Jahre und zehn Monate Haft gegen die Frau. Die Staatsanwältin hatte acht Jahre Haft beantragt, der Verteidiger maximal fünf Jahre.

Der zunächst erhobene Mordvorwurf war zuvor bereits fallen gelassen worden. Nach Einschätzung eines Gutachters war die seelisch angespannte und von Verlustängsten geplagte Rentnerin zur Tatzeit im Mai 2022 vermindert schuldfähig.

Im Prozess hatte die Angeklagte gestanden, ihre Partnerin aus Eifersucht getötet zu haben (queer.de berichtete). Ihre Freundin habe sich über ihre Eifersucht und ihre Befürchtungen lustig gemacht. "Sie zog meine Sorgen ins Lächerliche", hatte die Frau erklärt. Das Paar war seit 25 Jahren zusammen und lebte mit zwei Katzen in einer Eigentumswohnung. (cw/dpa)