https://queer.de/?4396
- 01. März 2006 1 Min.
Rom (queer.de) – William Levada, der kürzlich zum Kardinal ernannte Chef der Glaubenskongregation, hat in einer Rede homosexuelle Priester kritisiert und als einen Grund für die Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche genannt. Eine amerikanische Studie beweise, dass homosexuelles Verhalten ein Grund für sexuellen Missbrauch sei, so der 69-Jährige nach Angaben der katholischen Agentur kath.net bei einer Predigt im "Pontifical North American College" in Rom. Homosexuelle seien generell als Geistliche in der Kirche unvorstellbar: "Ein Priester, der sich öffentlich zur Homosexualität bekennt, macht es den Gläubigen schwer, in ihm den Stellvertreter Christi zu sehen", predigt Levada. Er sagte zudem, ein offen schwuler Priester sei anders als ein heterosexueller Priester "in seiner Fähigkeit eingegrenzt, Christus, den Bräutigam, seine Braut, dem Volk Gottes zu zeigen". Sein Bekenntnis stehe im Widerspruch zum "bräutlichen Charakter der Liebe". (dk)















Wir sollten uns wirklich so langsam wehren!