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Er wurde nur 56 Jahre alt

"Orange Is the New Black"-Star Brad William Henke gestorben

In der Gefängnisserie "Orange is the New Black" spielte Brad William Henke den schwulen Gefängniswärter Desi Piscatella. Jetzt ist der frühere Football-Profi gestorben.


Brad William Henke spielte in 26 Folgen von "Orange is the New Black" Gefängniswärter Desi Piscatella (Bild: Netflix)

  • 2. Dezember 2022, 11:56h, noch kein Kommentar

Der aus der Netflix-Serie "Orange Is the New Black" (2013-2019) bekannte US-Schauspieler Brad William Henke ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 56 Jahren, wie das Branchenportal "The Hollywood Reporter" und andere US-Medien am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf die Agentur des Schauspielers und weitere Quellen in seinem Umfeld berichteten. Henke sei im Schlaf gestorben, hieß es, zur Todesursache gab es zunächst keine Angaben. Er hatte letztes Jahr auf Instagram erklärt, dass ihm zwei Stents am Herzen eingesetzt worden seien. Außerdem sei ein Tumor in der Bauchspeicheldrüse entfernt worden.

Der 1966 im Bundesstaat Nebraska geborene Henke spielte zunächst bei den Denver Broncos in der amerikanischen Football-Liga NFL. Als Schauspieler wurde er später in der Rolle des schwulen Gefängniswärters Desmond "Desi" Piscatella in der Netflix-Serie "Orange Is the New Black" bekannt. Diese komplizierte und vielschichtige Rolle sei ein "Geschenk und eine Ehre" für ihn gewesen, hatte er dem "Hollywood Reporter" 2017 in einem Interview gesagt. Weitere Rollen spielte Henke demnach im Kriegsfilm "Herz aus Stahl" und in "Sherrybaby".

Unter Henkes letzten Instagram-Post von August bekundeten Fans am Freitag ihre Trauer. "Du warst so unglaublich talentiert", schrieb ein Nutzer, "das ist herzzerreißend".

Sein Manager Matt DelPiano erklärte gegenüber dem Klatschportal TMZ: "Brad war ein unglaublich freundlicher Mann mit freudiger Energie. Er war ein sehr talentierter Schauspieler, der es liebte, Teil dieser Gemeinschaft zu sein… und wir liebten ihn auch. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seiner Familie." (dpa/cw)