Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?44006

Zickenkrieg

Takei will "nie wieder" über Shatner sprechen

Schauspieler George Takei schwört, niemals wieder über seinen früheren "Star Trek"-Kollegen William Shatner zu reden. Der Schlusspunkt einer langjährigen Fehde?


George Takei feierte am 20. April 2022 seinen 85. Geburstag (Bild: Gage Skidmore / flickr)

US-Schauspieler George Takei (85) hat geschworen, nie wieder über seinen ehemaligen "Star Trek"-Kollegen William Shatner (91) zu sprechen, um ihre langjährige Fehde beizulegen.

Während eines Auftritts in der "The Graham Norton Show", in der Takei am Freitag über sein Musical "Allegiance", das auf seinen Kindheitserfahrungen und seiner Familiengeschichte basiert, sprechen wollte, wurde er von Moderator Graham Norton (59) auch zu seiner Fehde mit Shatner befragt. Takei antwortete sichtlich genervt: "Sie sind der letzte Talkshow-Moderator, dem es erlaubt ist, diese Frage zu stellen, da es so ermüdend geworden ist, darüber zu sprechen."

Weiter kritisierte Takei, wie Shatner den Streit der beiden für Werbezwecke ausnutze. "Wenn Bill [Shatner] ein Buch zu verkaufen hat, braucht er Publicity und beschuldigt uns, ihn zu benutzen." Und er fügte eine letzte Stichelei hinzu, bevor er versuchte, die anhaltenden Spannungen ein für alle Mal zu beenden: "Er [Shatner] ist ein streitsüchtiger alter Mann und ich werde nicht mehr über ihn sprechen. Ich schwöre, dass dies das allerletzte Mal ist, dass ich über ihn spreche."

Takei stichelte zuvor schon gegen Shatner


William Shatner im Jahr 2020 (Bild: Super Festivals / wikipedia)

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Takei in Richtung Shatner schoss. Nur wenige Tage vor dem neuen Interview konnte Takei es sich nicht verkneifen, Shatner bereits als "einen streitsüchtigen alten Mann" zu bezeichnen. Am Montag erklärte er bereits "The Guardian", dass er sich nicht weiter mit Shatner einlassen wolle, nachdem der Captain-Kirk-Darsteller Anfang des Monats in einem bissigen Interview gesagt hatte, dass seine ehemaligen "Star Trek"-Kollegen ihn in einem Interview für PR-Zwecke kritisiert hätten (queer.de berichtete).

"Ich weiß, dass er nach London kam, um für sein Buch zu werben und darüber sprach, dass ich Publicity wollte, indem ich seinen Namen benutzte", sagte Takei, der die Rolle des Lieutenant Hikaru Sulu in "Star Trek" spielte. "Also habe ich beschlossen, dass ich seinen Namen nicht brauche, um Publicity zu bekommen." Der schwule Schauspieler, der in mehreren Filmen und Serien der "Star Trek"-Reihe zu sehen war, sagte dem Magazin, dass er "ein viel wichtigeres Thema" habe, für das er Werbung machen wolle. "Ich werde mich in diesem Interview überhaupt nicht auf Bill beziehen – obwohl ich es gerade getan habe. Er ist nur ein mürrischer alter Mann, und ich werde ihn seinem Schicksal überlassen. Ich werde sein Spiel nicht mitspielen."

Auf die Frage, ob Shatner auch in seinen jüngeren Jahren schon "streitsüchtig" war, sagte Takei dann noch, dass er "selbstverliebt" war und "es genoss, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen".

Shatners Vorwürfe


George Takei (l.) als Sulu und William Shatner als Captain Kirk in "Raumschiff Enterprise" (Bild: Paramount)

Shatner sorgte Anfang des Monats für Schlagzeilen, als er der "The Times" erklärte, er habe das Gefühl, dass seine ehemaligen Kolleg*innen in der Science-Fiction-Serie aus den 1960er Jahren auf ihn einprügelten, um für sich selbst Schlagzeilen zu machen. Auf die Frage, ob das 60 Jahre nach einem Vorfall immer noch ein Thema sei, sagte Shatner, der Captain James T. Kirk in der Erfolgsserie und in sieben Filmen spielte: "Es ist wie eine Krankheit. Ich begann zu verstehen, dass sie es für die Öffentlichkeitsarbeit taten."

Selbst als Shatner kürzlich dank des Milliardärs Jeff Bezos (58) ins Weltall flog, sagte Takei, er sei als "Versuchskaninchen" geschickt worden, um die Auswirkungen des Weltraums auf ein "untaugliches" Exemplar zu beurteilen. "George [Takei] hat nie aufgehört, meinen Namen anzuschwärzen", so Shatner. Diese Leute sind bitter und verbittert. Ich habe keine Geduld mehr mit ihnen. Warum sollte man Leuten Glauben schenken, die von Neid und Hass zerfressen sind?" (cw/spot)

#1 TjajaAnonym
  • 04.12.2022, 22:12h
  • Ich glaube da ist einer nicht besser als der andere. Ja Shatner ist nicht sympathisch, aber auch ja, die anderen bis auf Leonard Nimoy waren Randfiguren nach denen heute kein Hahn mehr kräht. Was sie mal an Erfolg hatten liegt 60 Jahre zurück und das Gesicht war nun mal Captain Kirk. Takei ist schwul, das ist halt auch keine Leistung, sondern angeborene Normalität und nicht mal in der Community hat er beonders viel bewirkt, 2005, mit 68 sich zu outen. Also schön für ihn, hätte er es 1987 schon gemacht hätte es vielen vielleicht geholfen. Aber das kann man ihm nicht vorwerfen, klar nur ist er in meinen Augen halt einfach ein irgendwer der wenig Erfolg hatte und den Erfolg den er hatte verdankt er halt Roddenberry, Shatner und Nimoy die Star Trek ikonisch gemacht haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Zustimmung2000Anonym
  • 05.12.2022, 10:02h
  • Antwort auf #1 von Tjaja
  • Das seh ich ähnlich.
    Ich versteh auch nicht, warum sich Leute gern an jemanden abarbeiten. Sollen sie sich doch aufs Postive konzentrieren.
    Wenn mir einer ne Korb gibt, dann dreh ich mich um und such mir nen anderen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Wombat07Anonym
  • 05.12.2022, 17:27h
  • Einst überlegte man eine Serie oder Filme mit Captain Sulu. Aber Shatner war erbost und hat das verhindert. Er sah sich als den einzigen Captain. Takei hat ihn mal in einer Talkshow heftig geohrfeigt.

    Shatner hat auch Roddenberry am Set so gequält, dass dieser mit starken Herzbeschwerden sich zurückzog und einem anderen die Arbeit überließ.
  • Antworten » | Direktlink »