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Neues Motto

CSD Hamburg ist "verbündet gegen Trans*feindlichkeit"

Der Hamburg Pride solidarisiert sich mit seinem neuen Motto mit trans Menschen, denen gegenwärtig besonders viel Hass entgegenschlage.


Die CSD-Organisator*innen in der Hansestadt diskutierten ausführlich über das neue Motto (Bild: CSD Hamburg)
  • 5. Dezember 2022, 15:27h 3 1 Min.

Der Hamburger CSD-Verein hat am Samstag sein Motto für 2023 bekanntgegeben. Es lautet: "Selbst­bestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*feindlichkeit."

"Damit solidarisieren wir uns mit jener Gruppe der LGBTIQ+-Community, der in besonders erschreckendem Maße Vorurteile, Diskriminierung, Hass und Gewalt entgegenschlägt", erklärten die Organisator*­innen. "Nächstes Jahr wollen wir ein kraftvolles Zeichen für die Akzeptanz von trans* Menschen in der breiten Gesellschaft setzen und die Politik auffordern, endlich das Selbst­bestimmungs­gesetz, das eigentlich schon 2022 das menschenfeindliche Trans­sexuellengesetz ablösen sollte, zu verabschieden."

Das CSD-Motto 2023 lautet: "Selbst­bestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*feindlichkeit." Damit solidarisieren wir uns...

Posted by Hamburg Pride – CSD Hamburg on Saturday, December 3, 2022
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Das Selbst­bestimmungs­gesetz verzögerte sich zuletzt und soll im ersten Quartal 2023 vom Ampel-Kabinett beschlossen werden (queer.de berichtete). Allerdings gibt es noch viel Gegenwind – nicht nur von Union und AfD, sondern auch von transfeindlichen Feminist*­innen um Alice Schwarzer.

Die Hamburger Pride-Woche findet kommendes Jahr vom 29. Juli bis 6. August statt, die Demonstration ist für den 5. August angesetzt. (dk)

-w-

#1 EchseAnonym
  • 05.12.2022, 19:56h
  • Ich schlage vor, Terfs nicht oder nur in Anführungszeichzen als Feministinnen zu bezeichnen oder von Ex-Feministinnen zu sprechen. In der Abkürzung TERF kann das F auch andere Bedeutungen haben, bspw. Faschistin oder Furzkopf.

    Die meisten Feministinnen haben mit diesem Müll nichts am Hut, Terfs sind eine winzige Sekte, die nur deshalb so viel Aufmerksamkeit erhält, weil ihre Protagonistinnen durch ihre feministische Vergangenheit so gut dafür taugen, das moralische Feigenblatt für reaktionäre Queerfeinde zu sein. Sie sind prädestiniert für die Rolle des concern trolls.

    Wenn ich mir die Feministinnen ansehe, die ich selber kenne, wenn ich mir ansehe, wie sich die Mehrheit der feministischen Journalistinnen, Theoretikerinnen und Aktivistinnen positioniert, dann sehe ich zuerst mal unsere engsten Verbündeten außerhalb der trans Community. Weil sie verstehen, dass wir den gleichen Kampf darum führen, unser Geschlecht ohne bigotte Fremdzuschreibungen und repressive Normen zu definieren, weil wir die gleichen Feinde haben, weil trans Frauen unter den allermeisten Formen von Mysogynie genau so leiden wie cis Frauen, weil toxische Männlichkeit auch und gerade trans Männer betrifft und weil die Autonomie über unsere Körper für cis wie trans Feministinnen gleichermaßen ein Schlüsselthema darstellt.

    Es gibt keine queere Befreiung ohne Feminismus, nicht mal für schwule Männer. Das Patriarchat ist unser aller Feind und wir werden ihn nur gemeinsam in die Knie zwingen können.
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#2 MinuschAnonym
  • 06.12.2022, 10:25h
  • Antwort auf #1 von Echse
  • Danke für deinen treffenden Kommentar! :)

    Es ist so einfach anzunehmen, dass es sich bei den Quellen des Hasses um eine große Mehrheit handelt. Es tut gut, wenn die Aufmerksamkeit nicht immer nur auf Hass und Ablehnung einiger Weniger gerichtet wird, sondern auch mal den Allies, Unterstützenden, Verbündeten und Engagierten gilt.
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#3 canSarahAnonym