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Dokuserie

"Planet Sex" ab 22. Dezember bei RTL+

Kurz vor Weihnachten dreht sich beim Kölner Streamingportal alles um Sex: Die queere Aktivistin Cara Delevingne erkundet in der sechsteiligen Serie "Planet Sex" die unendliche Vielfalt sexueller Realität.


Cara Delevingne erkundet den "Planet Sex" (Bild: RTL / (c) 2022 Hulu)

  • 9. Dezember 2022, 08:54h - 3 Min.

RTL+ wird am 22. Dezember alle sechs Folgen der Serie "Planet Sex" veröffentlichen. In der Doku-Reihe, die Ende November bzw. Anfang Dezember in einem amerikanischen und einem britischen Streamingportal veröffentlicht wurde, reist das 30-jährige Model Cara Delevingne durch die Welt, um mehr über Sex zu erfahren. Von Liebeshotels in Mexiko-Stadt über die feministische Pornoszene in Barcelona bis hin zu Lebens- und Liebesgemeinschaften in Südafrika, die aus Menschen mit fließender Sexualität bestehen, entwirft das Format eine vielfältige Perspektive auf gegenwärtige Beziehungsmodelle und Modelle gelebter Sexualität.

Die auch als Schauspielerin ("Suicide Squard", "Valerian – Die Stadt der tausend Planeten", "Only Murders in the Building") tätige Delevingne hat mehrfach über ihre eigene queere Identität gesprochen und für gleiche Rechte für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten geworben. Die Britin war unter anderem mit US-Schauspielerin Michelle Rodriguez ("Lost") liiert und outete sich 2020 als genderfluid.

Serie behandelt queere Welt, weibliche Sexualität, Gender und Pornos

Gleich in Episode eins erkundet Delevingne die queere Welt. Sie nimmt unter anderem zum ersten Mal an einem queeren Festival und einer CSD-Parade teil. In der Folge berichtet sie auch von ihrer Scham – kann sie diese ablegen?

Folge zwei dreht sich um weibliche Sexualität. Delevingne fragt sich, warum Frauen weniger Orgasmen als Männer erleben – und wie sich das ändern lässt. Sie stellt die Frage: Brauchen wir eine neue sexuelle Revolution, die weibliche Lust in den Vordergrund rückt?

Episode drei widmet sich schließlich dem Thema Gender. Delevingne trifft Menschen, die sich nicht in die Schubladen "männlich" und "weiblich" einordnen lassen. Dabei findet sie heraus, mit welchen Problemen und Hürden trans und intergeschlechtliche Personen zu kämpfen haben und dass manch andere Kulturen auch mehr als zwei Geschlechteridentitäten kennen. Schließlich stellt Cara ihr eigenes Geschlecht auf den Prüfstand und schlüpft auf ungewöhnliche Weise in einen Männerkörper.

Hardcore-Pornografie ist das Thema der vierten Folge. Die überall im Internet verfügbare Ware ist oft problematisch und erniedrigend. Selbst Kinder und Jugendliche konsumieren Pornos und laufen Gefahr, pornosüchtig zu werden. Delevingne fragt sich, ob es auch Alternativen zum Mainstream gibt und entdeckt dabei die fairen und ethisch korrekten Filme von Erika Lust, die Amateur-Plattform "Make Love Not Porn" und japanische Boys-Love-Mangas.

Gibt es die lebenslange Liebe?

In Folge fünf geht Delevingne der Frage nach, ob es die große Liebe, die ein Leben lang hält, gibt. Dabei trifft sie Menschen, die sich von den althergebrachten Vorstellungen von Ehe und monogamen Beziehungen gelöst haben und schaut sich an, wie mit dem Thema Untreue in anderen Ländern umgegangen wird. Nach mehreren gescheiterten Beziehungen fragt sich Cara, welche Form des Zusammenlebens für sie richtig sein könnte.

Das Thema Schönheit behandelt Delevingne in der letzten Folge. Wie ist das traditionelle Schönheits-Ideal entstanden? Welchen Einfluss haben die sozialen Medien? Und wie könnte eine Beauty-Revolution aussehen? Die Moderatorin trifft Menschen mit einem neuen Blick auf Schönheit und muss sich überlegen, wie weit sie gehen will, um sich schöner zu fühlen.

Die Serie wird im kostenpflichtigen Bereich von RTL+ veröffentlicht, der ab 4,99 Euro pro Monat erhältlich ist. (cw)

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