Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?44057

Neues Projekt

Novelle "Queer" soll mit Daniel Craig verfilmt werden

Der "Call Me by Your Name"-Regisseur will "Queer" mit dem früheren 007-Darsteller Daniel Craig verfilmen. Dafür sucht er nun nach Geldgeber*innen.


Daniel Craig, der als James Bond weltweit Erfolge feierte, soll die Hauptrolle in "Queer" spielen (Bild: MGM)

Luca Guadagnino hat laut dem US-Branchenmagazin "Deadline" ein neues Projekt: Der italienische Regisseur des Erfolgsfilms "Call Me By Your Name" will die Novelle "Queer" von William S. Burroughs (1914-1997) in einem Spielfilm verwandeln. Der britisch-amerikanische Schauspieler Daniel Craig soll demnach die Hauptrolle spielen. Derzeit versuche Guadagnino, die Finanzierung des Projekts auf die Beine zu stellen.

Das Buch "Queer", das bislang nicht auf Deutsch erschienen ist, wurde von Burroughs bereits zwischen 1951 und 1953 verfasst, aber erst 1985 in den USA veröffentlicht. Die teilweise autobiografische Novelle handelt vom an Selbstzweifeln und Heroin-Entzug leidenden William Lee, einem in Mexiko-Stadt lebenden Amerikaner, der in einen jungen Mann namens Eugene Allerton verliebt ist. Die Figur Allerton basiert auf Adelbert Lewis Marker (1930-1998), einem ehemaligen Marinesoldaten aus Jacksonville (Florida), mit dem sich Burroughs angefreundet hatte.

Guadagninos "Bones and All" ist ein Oscaranwärter

Erst kürzlich startete Guadagninos Film "Bones and All" in den Kinos, in dem "Call Me By Your Name"-Star Timothée Chalamet einen Teenager mit Hunger auf Menschenfleisch spielt (queer.de berichtete). Das Road-Movie wird als Anwärter auf einen Oscar gehandelt. Die Nominierungen sollen am 23. Januar 2023 bekanntgegeben werden.

Daniel Craig, der zwischen 2006 und 2021 fünf Mal in die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond geschlüpft war, ist bereits jetzt in einer schwulen Rolle zu sehen. Der 54-Jährige spielt in "Glass Onion: A Knives Out Mystery" einen schwulen Detektiv (queer.de berichtete).

Letztes Jahr erklärte Craig in einem Podcast, dass er schon immer lieber in Schwulenbars als in Heterobars gegangen sei. Der Grund: In den Schwulenbars seiner nordenglischen Heimat hätten sich die männlichen Besucher nicht andauernd geprügelt (queer.de berichtete). (dk)

Informationen zu Amazon-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu amazon. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.

#1 PetterAnonym
  • 10.12.2022, 11:32h
  • Kann man da keinen anderen Hauptdarsteller finden als einen, der, genau wie Nicolas Cage, nur einen einzigen Gesichtsausdruck hat.

    Bei James Bond dachte ich noch, das läg an der Rolle. Aber auch in Knives Out und anderen Filmen hat der nur diesen einen einzigen Gesichtsausdruck.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 CageAnonym
  • 10.12.2022, 14:23h
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Nicolas Cage ist imho ja wohl das mit Abstand schlechteste und unwahrste Beispiel was man für so eine Behauptung nennen kann.

    Keanu Reeves, Dwayne Johnson, Jennifer Aniston, Neil Patrick Harris, Kevin Hart, Jennifer Lawrence, Mark Wahlberg, James Corden, Vin Diesel, Timothy Unausprechlicher Nachname, Amber Heard, Chris Pratt, Milla Jovovich oder Kevin James stehen ua zu Auswahl und du nimmst Cage... ???? Eieieiei...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 romulusAnonym
  • 11.12.2022, 20:44h
  • "Das Buch "Queer", das bislang nicht auf Deutsch erschienen ist, wurde (...) erst 1985 in den USA veröffentlicht."
    Tatsächlich ist bereits 1989 im Zweitausendeins-Verlag eine Übersetzung von Carl Weissner mit dem Titel "Homo" erschienen.
    Und Daniel Craig hat schon 1998 in
    Love Is the Devil: Study for a Portrait of Francis Bacon
    (Regie: John Maybury) den lover des schwulen Malers verKÖRPERT.
  • Antworten » | Direktlink »