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- 03. März 2006 1 Min.
Madrid (queer.de) - Seit der Öffnung der Ehe in Spanien am 3. Juli 2005 haben sich bereits über 1.000 schwule oder lesbische Paare das Ja-Wort gegeben. Pedro Zerolo von der regierenden sozialistischen Partei sagte, dass 800 Ehen in den Teilen des Landes registriert wurden, in denen das elektronisch erfasst wird. Das schließt nur rund die Hälfte des Landes ein. Er schätzt, dass in den anderen, meist ländlichen Regionen mindestens 200 Ehen geschlossen worden seien. Die Zahl sei sehr hoch, da das Gesetz während der Sommerferien in Kraft getreten sei, in der immer wenige Trauungen stattfinden. "Dazu kommen noch ungefähr 1.000 Anträge, die derzeit bearbeitet werden." In einer Pressekonferenz in Madrid sagte er, dass Monat für Monat eine von zehn Ehen von einem gleichgeschlechtlichen Paar geschlossen werde. Zerolo selbst hatte seinen Freund Jesus Santos am 1. Oktober 2005 geheiratet. (dk)















Je mehr desto besser. Dann sehen alle wir zahlreich wir sind und dass wir genauso glücklich sein wollen und nicht mehr diskriminiert werden wollen!
Ich hoffe nur, dass bald auch in Deutschland diese diskriminierende Ehe 2. Klasse namens "Eingetragene Lebenspartnerschaft" bald durch die Öffnung der Ehe ersetzt wird. Das wird mit Schwarz-Rot sicher nicht klappen, aber bei der nächsten Wahl gibt es hoffentlich wieder andere Mehrheiten.
Wenn selbst ein erzkatholisches Land wie Spanien die Ehe öffnen kann, dann müsste das doch auch in Deutschland zu schaffen sein!