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Fußball-WM
Frankreichs Sportministerin mit Regenbogen-Pullover in Katar
Die französische Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra wollte am Samstag beim WM-Viertelfinale auf "nicht aggressive Art" ein Zeichen für die Rechte queerer Menschen setzen.

Oudéa-Castéra postete ein Foto ihres Regenbogen-Outfits auf Twitter (Bild: Amélie Oudéa-Castéra / twitter)
- 11. Dezember 2022, 12:50h 2 Min.
Frankreichs Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra hat am Samstag beim Viertelfinalspiel der französischen Fußballnationalmannschaft in Katar einen Pullover mit regenbogenfarbenen Ärmeln getragen, um ihre Unterstützung für queere Menschen zu zeigen. "Es war wichtig, meine Unterstützung für die Menschenrechte insgesamt und insbesondere für die Rechte der LGBT-Gemeinschaft zum Ausdruck zu bringen, und zwar auf eine nicht aggressive Art und Weise im Hinblick auf Katar, das unser Partner ist", sagte Oudéa-Castéra am Sonntag dem Radiosender Franceinfo.
/ reformacanchaLa ministra francesa de deportes, Amélie Oudéa-Castéra, lució una camisa azul con las mangas arcoíris durante el duelo de Cuartos de Final de #Qatar2022 en el que #Francia eliminó a #Inglaterra, un gesto de apoyo a los derechos de las personas LGBT+. pic.twitter.com/Oyw6gzsl1N
CANCHA (@reformacancha) December 11, 2022
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Die Ministerin verfolgte das Spiel von der VIP-Tribüne aus, bei dem sich Frankreich mit 2:1 gegen England den Einzug ins Halbfinale sicherte. Die Rechte queerer Menschen und die Verwendung des Regenbogensymbols sind ein Streitpunkt bei der WM in dem arabischen Gastgeberland, das Homosexualität unter Strafe stellt.
Oudéa-Castéra kehrt mit Macron nach Katar zurück
Nach Angaben der Ministerin plant Präsident Emmanuel Macron, am Mittwoch zum Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko zu reisen. Sie werde "am Mittwoch mit dem Präsidenten zurückkommen", sagte Oudéa-Castéra.
Zu Beginn der WM hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit einer ähnlichen Aktion beim Gastgeber für Verstimmung gesorgt. Beim Auftaktspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Japan trug Faeser die von der Fifa auf dem Platz verbotene "One Love"-Binde (queer.de berichtete). Nach Angaben des deutschen Botschafters in Katar, Claudius Fischbach, wurde dies im Golfstaat "breit und durchgängig als Respektlosigkeit vor einer fremden Kultur kritisiert".
Neben Faeser hatten auch die belgische Außenministerin Hadja Lahbib und der britische Sport-Staatssekretär Stuart Andrew bei ihren Besuchen in Katar eine "One Love"-Binde getragen (queer.de berichtete). (cw/AFP)














