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Berlin-Neukölln

Fotofahndung: Polizei sucht mutmaßlichen Sexualstraftäter

Ein Mann soll im Sommer auf einem Berliner U-Bahnhof einen schlafenden Mann sexuell belästigt haben. Jetzt veröffentlichte die Hauptstadtpolizei ein Foto des mutmaßlichen Täters und fragt: Wer kennt ihn?


Die Polizei braucht Hilfe aus der Bevölkerung (Bild: TechLine / pixabay)

  • 13. Dezember 2022, 14:24h 7 2 Min.

Die Berliner Polizei hat am Dienstag die Bevölkerung mit einer Fotofahndung um Mithilfe gebeten: Um einen mutmaßlichen Sexualstraftäter identifizieren zu können, veröffentlicht die Behörde ein aus einer Überwachungskamera aufgenommenes Foto. Der abgebildete Mann steht im Verdacht, am Samstag (25. Juni) gegen 2 Uhr früh sexuelle Handlungen an einem auf dem U-Bahnhof Zwickauer Damm im Bezirk Neukölln schlafenden Mann vorgenommen zu haben.

In diesem Zusammenhang fragt die Kriminalpolizei: Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des Tatverdächtigen machen? Wer hat den Tatverdächtigen vor, während oder nach der Tat gesehen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt in der Keithstraße 30, Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 – 913555 oder per E-Mail an lka135@polizei.berlin.de entgegen. Ebenso kann jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher im Vergleich zu anderen Kommunen in Deutschland häufig der Öffentlichkeit. Sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt verfügen über eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw)

 Update  28.12.22: Mutmaßlicher Sexualstraftäter identifiziert

Der gesuchte 37-Jährige konnte durch mehrere eingegangene Hinweise identifiziert werden. Aus diesem Grund haben wir das Fahndungsbild aus diesem Bericht wieder entfernt. Die weiteren Ermittlungen dauern an und werden von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes geführt.

-w-

#1 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 13.12.2022, 18:42h
  • Wer schläft nachts um zwei an einem U-Bhf?

    Das war doch ein weiterer Angriff auf einen wehrlosen Obdachlosen.

    Habe gelesen, neben den ganzen Pöbeleien und körperlichen Attacken die sie erleiden, das ausgerechnet Obdachlose am häufigsten ausgeraubt werden! Klar, wie sollen diese denn ihre Habe schützen?

    Jetzt werden diese sogar noch sexuell während des Schlafens ausgebeutet. Möge bitte keiner jemals obdachlos werden. Stelle mir das als Hölle vor.
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#2 LothiAnonym
  • 13.12.2022, 19:27h
  • Antwort auf #1 von FinalmSposato
  • Bedauerlicherweise gibt es auch vermehrt immer mehr junge Männer die kein Obdach mehr haben. Aber solch Dreistigkeit des Täters ist schon sehr unverfroren. Ich hoffe jemand aus der Bevölkerung erkennt ihn damit dieser tunlichst zur Rechenschaft gezogen wird. Wer weiß was der Kerl sonst noch alles auf dem Kerbholz hat.
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#3 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 13.12.2022, 20:32h
  • Antwort auf #2 von Lothi
  • LGBTIQ+ Personen sind gerade bei den jüngsten Obdachlosen proportional massiv übervertreten. Sei es weil sie es zu Hause selbst nicht mehr aushielten oder nach ihrem Coming-out von ihren sogenannten Eltern vor die Tür gesetzt wurden.

    Heute kommt in vielen Ländern die Problematik und Mixtur von immenser Inflation, Rezession, hohen Energiekosten und überlasteten Essensausgabestellen hinzu, was die Wahrscheinlichkeit für noch mehr Obdachlosigkeit weiter erhöht.

    Für Perverse aller Art sind solche Zeiten ideal um die Not anderer gnadenlos auszunützen. Umso energischer muss man gegen sie vorgehen.
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