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"I'm a Celebrity...Get Me Out of Here!"

Boy George wollte aus dem britischem Dschungelcamp flüchten

Der schwule Sänger Boy George war mehrfach nahe dran, das britische Dschungelcamp im Streit zu verlassen. Mit Streikdrohungen setzte er sich immer wieder gegen die Produzent*innen durch.


Einer der prominentesten Dschungelcamper*­innen überhaupt: Boy George (Bild: ITV)

  • 14. Dezember 2022, 01:11h - 2 Min.

Boy George (61) wollte während seiner Teilnahme bei "I'm a Celebrity...Get Me Out of Here!" gleich viermal flüchten. Das verriet der Sänger nun der Zeitung "The Mirror" über seine Zeit in der britischen Version von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Die 80er-Jahre-Ikone war im November Teil der 22. Staffel des Dschungelcamps. George wurde als vierter Kandidat aus der Show gewählt (queer.de berichtete).

Anfangs galt George als Favorit der Show. "Es ist verdammt nochmal Zeit, dass ein schwuler Mann gewinnt", sagte er im Vorfeld (queer.de berichtete). Am Ende trat er aber doch nicht so extrovertiert wie offenbar vom TV-Sender erhofft auf und hatte auch nur kleinere Streitereien mit den anderen Promis.

Streik für frische Socken

Der ehemalige Culture-Club-Sänger zwang die Produzent*innen laut "Mirror"-Interview mehrfach dazu, die Gegebenheiten am Set anzupassen. So drohte er einmal mit Streik, als er keine frischen Socken bekam. Die Macher*innen lenkten ein. Auch als sich Boy George über die Qualität des Wassers beschwerte, gaben sie klein bei und installierten einen Filter. Das Wasser habe nach "Holz und Feuer" geschmeckt, so George. Um seinen Willen durchzusetzen, legte Boy George mehrfach sein Mikrofon ab, was den Teilnehmer*innen eigentlich verboten ist.

Eklat um Rückfahrt ins Camp

Den größten Eklat gab es, als der asthmakranke Sänger nach einer Dschungelprüfung zurück ins Camp laufen sollte. Er wies darauf hin, dass eine jüngere Mitkandidatin mit dem Auto gefahren wurde und warf den Macher*innen eine Verletzung der Aufsichtspflicht vor. George setzte sich daraufhin in eine Schubkarre und streikte. Als er seinen Willen nicht bekam, sperrte er sich in einen Schuppen ein. Dort habe er dann angefangen "zu singen, zu lachen und zu weinen". Erst dann gaben die Verantwortlichen nach und fuhren ihn ins Camp.

Am Ende zeigt sich Boy George stolz, dass er das Dschungelcamp trotz der vielen Streitfälle nicht verlassen hat. Dass er zu Drohungen neigt, war ihm schon vorher bewusst. "Ich habe die ganzen 80er Jahre damit verbracht, zu sagen, dass ich Culture Club verlassen werde", scherzte er. (cw/spot)