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Insta-Post
Brittney Griner bricht nach Freilassung ihr Schweigen
Der lesbische US-Basketballstar hat sich erstmals seit der Freilassung in der Öffentlichkeit geäußert. Via Instagram blickte Griner auf ihre zehnmonatige Haftzeit in Russland zurück.

Letzte Woche konnte Griner endlich wieder amerikanischen Boden betreten (Bild: U.S. Army South / Miguel Negron / Brittney Griner Instagram)
- 16. Dezember 2022, 20:07h - 2 Min.
Die US-Basketballerin Brittney Griner (32) hat nach ihrer Rückkehr aus russischer Gefangenschaft erstmals ihr Schweigen gebrochen. Auf ihrem offiziellen Instagram-Account postete sie den Moment, als sie vergangene Woche aus dem Flugzeug in ihrer Heimat ausstieg und wenig später ihre wartende Ehefrau Cherelle umarmte. Zu den Bildern schrieb sie: "Es fühlt sich so gut an, wieder zu Hause zu sein!" Die letzten zehn Monate seien ein Kampf auf Schritt und Tritt gewesen. Sie habe "tief graben" müssen, um nicht ihren Glauben zu verlieren.
Die Liebe von vielen Menschen habe ihr geholfen, durchzuhalten: "Ich danke euch aus tiefstem Herzen für eure Hilfe." Außerdem gab sie bekannt, ihre Basketball-Karriere in der kommenden Saison weiterzuführen. Sie werde dann wieder für ihren Ex-Klub Phoenix Mercury auflaufen.
Einsatz für andere Gefangene gefordert
Griner, die seit 2015 für den russischen Verein UGMK Jekaterinenburg spielte, wurde im Februar bei der Einreise am Moskauer Flughafen Scheremetjewo wegen Besitzes und Schmuggels von Drogen verhaftet. Sie führte Haschischöl mit sich, welches in ihrer Heimat Arizona legal erhältlich ist. In einem aufsehenerregenden Prozess wurde sie im August zu neun Jahren Haft verurteilt.
Die US-Regierung sah sie als Geisel des Putin-Regimes an und setzte sich für ihre Freilassung ein. Nach langen Verhandlungen zwischen Russland und den USA wurde Griner gegen den in den Vereinigten Staaten inhaftierten Waffenhändler Wiktor But (55) ausgetauscht (queer.de berichtete).
Griner bedankte sich in dem Instagram-Post auch bei Joe Biden und weiteren Politiker*innen und betonte, den Einsatz des Präsidenten für den weiter in Russland inhaftierten ehemaligen Marinesoldaten Paul Whelan und weitere Gefangene unterstützen zu wollen: "Jede Familie verdient es, komplett zu sein." (spot/cw)













