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Polizeibericht
Frankfurt: Queere Personen mit Messer bedroht und beleidigt
In der Main-Metropole kam es erneut zu einem mutmaßlich queerfeindlichen Vorfall an der Konstablerwache.

Symboldbild: Wie die Berliner Polizei macht auch die aus Frankfurt mutmaßliche queerfeindliche Übergriffe gezielt öffentlich (Bild: René Mentschke / flickr)
- 18. Dezember 2022, 15:18h 1 Min.
In der Nacht zum Sonntag ist es in der Innenstadt von Frankfurt am Main gegen 04.40 Uhr zu einer Bedrohung und zu Beleidigungen gegenüber zwei Personen der queeren Community gekommen. Das berichtet die Polizei der Stadt in einer Mitteilung.
Die von der Polizei nicht näher beschriebenen Personen hatten sich zum genannten Zeitpunkt an der Ecke Große Friedberger Straße / Konstablerwache aufgehalten. Der bislang unbekannte Täter, dem die Flucht gelang, beleidigte die beiden Personen und bedrohte sie zudem noch mit einem Messer. Einer Zeugin gelang es, den Mann zurückzuhalten, bevor er die Flucht antrat.
Der Täter wird beschrieben als etwa 20 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Bekleidet sei er mit einer schwarzen Daunenjacke mit Kapuze, einem weißen T-Shirt, Blue-Jeans und grauen Schuhen gewesen. Die Polizei bittet Personen, die in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem 1. Polizeirevier unter der Rufnummer (069) 75510100 in Verbindung zu setzen.
Die Polizei der größten Stadt in Hessen hatte zuletzt häufiger mutmaßliche queerfeindliche Übergriffe publik gemacht. Im Juli hatte sie zudem nach mehreren Angriffen angekündigt, ihre Präsenz insbesondere um die Konstablerwache zu verstärken, um queere Menschen besser vor Gewalt zu schützen (queer.de berichtete). (pm/cw)












Und was kommt von der Politik? Nichts. Die Gewalt gegen LGBTI nimmt immer weiter zu, aber statt endlich mal den versprochenen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie umzusetzen oder sich in einer Ansprache an die Nation zu wenden, wo man Gewalt gegen LGBTI verurteilt und klarmacht, dass der Staat das nicht tolerieren wird, kommt einfach gar nichts.
Versprechen werden immer neu verschoben und verwässert. Man vermeidet es öffentlich Position zu beziehen, um es sich nur ja mit niemandem zu verscherzen (denn die Wähler-Stimmen der LGBTI-Hasser nimmt man natürlich gerne).
Und wenn man Täter fasst, bekommen sie ein paar Sozialstunden oder Bewährung (wegen schwieriger Kindheit, schlechter Integration oder was auch immer) und das war es dann. Dann lässt man solche tickenden Zeitbomben wieder auf unschuldige Bürger los.