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https://queer.de/?4415
  • 06. März 2006 9 1 Min.

Yaoundé (queer.de) – Der Herausgeber einer Zeitung, die eine Liste von angeblich schwulen Prominenten veröffentlicht hatte, ist zu vier Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt worden (queer.de berichtete). Jean Pierre Amougou Bélinga vom Boulevardblatt "L'Anecdote" hatte vor gut einem Monat eine Liste von 50 Männern abgedruckt, um gegen das "widerliche Verhalten" Homosexualität vorzugehen. Darunter war auch der Name des Ministers Gregoire Owona. Das Gericht in der Hauptstadt Yaoundé entschied, dass die Zeitung keine Beweise für die Homosexualität von Owona habe. Das habe den Ruf des Regierungsmitglieds beschädigt. Homosexualität ist ein Verbrechen in Kamerun und wird mit Haftstrafen bis zu fünf Jahren bestraft. (dk)

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#1 GuenterAnonym
  • 07.03.2006, 12:49h
  • Es ist schlimm, dass wir schwulen Steuerzahler auch noch Gelder in Form von Entwicklungshilfe an solche schwulenfeindlichen Staaten wie z. B. Kamerun bezahlen müssen. Am liebsten würde ich meine Steuerzahlungen einstellen, damit Heide-Marie Wieczorek-Zeul - die Entwicklungshilfeministerin von der SPD nicht weiterhin schwulenfeindliche und schwulenmordende Entwicklungsländer wie Kamerun, Iran etc unterstützt und ich das auch noch finanzieren muss!! Da klebt ja unfreiwillug Blut an meinen Händen!!
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#2 Gab CamerounAnonym
  • 07.03.2006, 13:34h
  • Das ist ein Blödsinn, was Du schreibst und beweist extremer Dummheit Deinerseits. Anstatt sich rechtsradikale und dumpfe ausländerfeindlichen Parolen zu bedienen, solltest Du Dich vielleicht mal richtig informieren über die „echte“ Lage oder Situation in Kamerun. Das wird Dir helfen Deine „Afrika-Vorurteile“ (und somit Hass) zu beseitigen.
    Zunächst einmal werden Schwule in Kamerun nicht gemordet. Die „europäische“ Schwule die sich dort aufhalten und amüsieren können dies nur bestätigen.
    Was Du vielleicht unbedingt wissen solltest: Kamerun lebt nicht allein von Entwicklungshilfe und kann sehr gut darauf verzichten. Du brauchst Dir keine Sorgen um Deinen Portemonnaie zu machen und wenn Du Tricks brauchst wie Du Deine Steuern hinterziehen kannst, es gibt genügend „Fachleute“ hierzulande, die Dir dabei sehr behilflich sein können, statt sich über schwächeren zu ärgern.
    In Kamerun wird nicht hingerichtet wie in Amerika oder Iran.
    Vielleicht sollte man auch man die Gesetze anderer Ländern respektieren. Kamerun käme nie auf die Idee, Deutschland wegen seines Bürgersystems zu kritisieren. Umgekehrt schon. In Amerika gibt es einige Bundesländer, wo Diskriminierung immer noch gesetzlich verankert ist (Heirat zwischen Schwarz und Weiß: verboten). Die Vielehe ist auch nicht überall verboten. Man muss aber die rechtliche Situation in USA „akzeptieren“ und sich nicht in inneren Angelegenheit der Amis einmischen. Sollte genauso für Kamerun gelten.
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#3 günterAnonym
  • 07.03.2006, 16:28h
  • Anscheinend hast Du den Text über die schweren Strafen, die in Kamerun gegen praktizierende Homosexuelle verhängt werden, nicht gelesen. Anders ist Deine Antwort auf mein Statement nicht zu interpretieren. Du geiferst hier gegen die USA - das Ursprungsland der Schwulenemanzipation - und redest die Situation in Kamerun schön. Fakt ist jedoch, dass Homosexuelle- Schwule- in Kamerun starfrechtlich in erheblichen Maße belangt werden. Und solche Länder zu unterstützen darauf habe ich nun mal keinen Bock. Die Anprangerung solcher Zustände ist ein absolutes Gebot schwuler Solidarität weltweit.
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