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- 06. März 2006 1 Min.
London (queer.de) - Ein schwuler Banker, hat seinen ehemaligen Arbeitgeber, die HSBC-Bank, wegen Diskriminierung auf fünf Millionen Pfund (7,3 Millionen Euro) verklagt. Peter Lewis, der als Händler von Aktienfonds eine Millionen Pfund (1,5 Millionen Euro) pro Jahr verdiente, behauptet, er sei wegen seiner Sexualität gefeuert worden. "Die HSBC-Bank hat meinen Mandanten nur wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert", so Lewis' Rechtsanwältin Alison Downie. "Er hat sich bei der Arbeit nie etwas zu Schulden kommen lassen." Lewis sei wiederholt von Kollegen und Vorgesetzten beschimpft worden. Die Londoner "Times" schreibt, das Verfahren könne peinliche Einblicke in die "Macho-Kultur" des Unternehmens bieten. HSBC streitet kategorisch ab, diskriminiert zu haben: "Die Vorwüfe sind haltlos", so ein Sprecher der Bank. Ein speziell für solche Fälle eingerichtetes ADG-Tribunal wird morgen die beiden Parteien anhören. Das ist das bisher größte Verfahren in der Geschichte des britischen Antidiskriminierungsgesetzes. (dk)















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