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OnlyFans-Creators

"Zu einem Dreier mit Tom Holland sagen wir nicht nein"

Michael und Tim Overdick lernten sich über OnlyFans kennen und laden dort gemeinsamen Content hoch. Im Interview mit RTL+ sprechen die Ehemänner über Sex vor der Kamera, Eifersucht und geheime Fantasien.


Michael und Tim Overdick im Interview mit Leticia Wala-Ntumba für RTL+ (Bild: RTL / Sebastian Fitzeck)

Obwohl es OnlyFans bereits seit 2016 gibt, erregt die Social-Media-Plattform noch immer viele Gemüter und regt zu Diskussionen über den öffentlichen Umgang mit Nacktheit und Sexualität an. Doch der Erfolg gibt Creator*innen wie Gina-Lisa Lohfink oder Julia Jasmin Rühle recht. Mit ihren freizügigen Fotos verdienen sie im Monat mehrere tausend Euro – oder im Falle von Stars wie Bella Thorne sogar Millionen.

Neben zahlreichen Frauen wagen auch immer mehr Männer einen Schritt auf die Plattform – darunter auch homosexuelle Pärchen wie Michael und Tim Overdick. Michael, den man vor allem durch seinen Podcast "schwanz & ehrlich" kennt, ist sogar schon seit über drei Jahren dort aktiv und lernte auf diesem Wege seinen späteren Ehemann kennen. Doch von vorn.

Aus einem "OnlyFans"-Flirt wurde die große Liebe


Die Overdicks ganz romantisch: Kuss in Paris (Bild: Vivi & Kate)

Im Rahmen einer Podcast-Recherche wollte Micha, wie er von seinen Kolleg*­innen genannt wird, damals herausfinden, wie "OnlyFans" tatsächlich funktioniert, und meldete sich schließlich dort an. Schnell fand er Gefallen daran und lud immer häufiger Content auf dem Webdienst hoch. Denn er liebt es, schon immer sich "zu präsentieren", und ist darüber hinaus natürlich auch dem Geld nicht abgeneigt.

Durch die freizügigen Fotos und Videos wurde folglich sein späterer Ehemann Tim auf ihn aufmerksam und schrieb ihn über "OnlyFans" an. Eigentlich wollten sie sich damals nur für ein Sexdate im Park treffen, doch schnell haben sie gemerkt, dass da mehr zwischen den beiden ist. Und so dauerte es nicht lange, bis die beiden zusammenkamen, und Tim den Wunsch äußerte, gemeinsame Videos zu drehen.

Tim hatte früher nicht mal Social-Media-Accounts

Selbstverständlich ist dies nicht, denn zuvor hatte Tim keinerlei Erfahrung, vor der Kamera zu "posieren". Nicht einmal auf Sozialen Netzwerken war er angemeldet. Deshalb vermuten viele Freund*innen bis heute, dass Micha ihn dazu angestiftet hat, und halten ihn für den "Bösen". Dies verraten die beiden in einem Youtube-Interview, das sie im Rahmen der Doku "OnlyFans uncovered" gegeben haben, die seit dem 14. Dezember 2022 auf RTL+ läuft (queer.de berichtete).

Laut eigener Aussage ist OnlyFans inzwischen sogar die größte Einnahmequelle des schwulen Paares, obwohl sie nach wie vor in ihren ursprünglichen Jobs tätig sind. Tim arbeitet also nach wie vor als Erzieher, was teilweise auch schon Probleme mit sich brachte. Denn nicht alle seien so begeistert davon, dass er auf der Plattform aktiv ist. Deshalb habe er vor allem anfangs "sehr konfrontative Situationen" gehabt.

Der Sex vor der Kamera ist anders als ohne


Micha und Tim wollen möglichst authentisch rüberkommen (Bild: Bloom Studio)

Und wie sieht es mit ihrer Beziehung und Ehe aus? Hat OnlyFans dieser auch schon geschadet? Tatsächlich sei schon Eifersucht im Spiel gewesen, im Großen und Ganzen laufe es aber sehr gut zwischen den beiden. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie behalten weiterhin "viele romantische Momente" für sich selbst. Schließlich sei der Sex vor der Kamera auch anders als hinter "verschlossenen Türen". Denn für OnlyFans-Clips müsse man stets auf eine gute Belichtung achten und extra viel und laut stöhnen.

Allerdings versuchen Micha und Tim dennoch, alles möglichst authentisch zu gestalten. Denn mit ihren Fotos und Videos möchten sie schließlich andere zum Sex inspirieren, und hier wären "unnatürliche" Pornos fehl am Platz. Ein bisschen Träumen darf man dennoch – denn das tun auch sie. Auf die Frage, von wem sie gerne Content auf OnlyFans sehen würden antworten sie: Tom Holland oder Jake Gyllenhaal. Bei beiden wären sie auch nicht abgeneigt, Content zu dritt oder zu viert zu drehen…

So oder so wird es auf jeden Fall spannend bei den bodenständigen Ehemännern bleiben. Wir freuen uns schon auf viele weitere pikante Storys (und Videos) in der Zukunft.

Direktlink | Das komplette Interview auf Youtube
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-w-

#1 NickAnonym
  • 23.12.2022, 10:30h
  • Sehen gut aus.
    Ich würde trotzdem nie Geld für Sex ausgeben, auch nicht für Pornos oder Onlyfans. Mich wundert das manche für was zahlen was sie frei haben können. Gibt genug Männer im Internet for free. Ob Porno oder Date.
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#2 TrittbrettfahrerAnonym
  • 23.12.2022, 12:36h
  • Antwort auf #1 von Nick
  • Zumindest bei Pornographie bist Du ein Trittbrettfahrer, auch diese Produktionen sind kommerziell und verdienen finanzielle Wertschätzung.
    Du schmarotzt halt das wofür andere schon bezahlt haben.
    Und bei FansOnly gibt es ja auch Angebote abseits des Twink-Mainstream.
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#3 MandalorianAnonym
  • 23.12.2022, 14:36h
  • Antwort auf #2 von Trittbrettfahrer
  • Nicht unbedingt, kommt drauf an was man schaut. Die Sparte der homemade Amateurpornos wird immer bedeutender und wird größtenteils freiwillig kostenlos zur Verfügung gestellt
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