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Giftspritze

Erstmals trans Frau in den USA hingerichtet

Die Todesstrafe gegen die wegen Mordes verurteilte Amber McLaughlin wurde am Dienstagabend vollstreckt, teilte die Gefängnisverwaltung des Bundesstaates Missouri mit.


Amber McLaughlin wurde am Dienstagabend (Ortszeit) in der Haftanstalt Bonne Terre für tot erklärt (Bild: Federal Public Defender Office)

  • 4. Januar 2023, 06:40h 8 2 Min.

Zum ersten Mal ist in den USA eine trans Frau hingerichtet worden. Sie wurde am Dienstagabend (Ortszeit) im US-Bundesstaat Missouri mit der Giftspritze getötet, wie der Sender CNN und andere US-Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der Strafvollzugsbehörde berichteten.

Amber McLaughlin war 2006 – vor ihrer Transition – wegen Mordes und Vergewaltigung ihrer früheren Lebenspartnerin verurteilt worden. Dem Urteil zufolge hatte sie ihrer Ex-Freundin im Jahr 2003 aufgelauert, sie vergewaltigt, mit einem Küchenmesser erstochen und ihre Leiche in den Mississippi geworfen (queer.de berichtete).

Gouverneur lehnte Rettung von McLaughlin ab

In dem Prozess sprachen die Geschworenen McLaughlin schuldig, konnten sich aber nicht auf die Strafe einigen. Der Richter schritt daher ein und verhängte die Todesstrafe. McLaughlins Anwaltsteam hatte Gouverneur Mike Parson daher gebeten, die Strafe in lebenslange Haft umzuwandeln. Sie argumentierten auch mit McLaughlins schwieriger Kindheit mit einem gewalttätigen Adoptivvater und psychischen Problemen der Verurteilten. Der Gouverneur gab dem Gesuch jedoch nicht statt.

In ihrer Todeszelle begann McLaughlin ihre Transition. Dies wurde erst möglich, nachdem ein Gericht 2018 entschieden hatte, dass die Gefängnisse trans Insass*innen nicht willkürlich Hormontherapien verweigern dürften. Dennoch musste sie im Männertrakt ihres Gefängnisses bleiben.

Erste Hinrichtung im Jahr 2023

McLaughlins Hinrichtung war die erste Todesstrafe, die 2023 in den USA vollstreckt wurde. Insgesamt sind laut "Death Penalty Information Center" in den USA seit Wiederzulassung der Todesstrafe im Jahr 1976 mehr als 1.500 Menschen hingerichtet worden. (cw/dpa/AFP)

#1 maexineAnonym
  • 04.01.2023, 09:10h
  • Liebe Mitmenschen*

    Dringender "Für das Leben" Solidarisierungs-Aufruf an Alle.

    Sicherlich leben wir in einer Welt die, trotz aller Aufklärung, immernoch von Hass und Gewalt gekennzeichnet ist. Auch mitten durch unsere Republik von Berlin über Münster nach Bremen finden sich solche lebensverachtenden Spuren.
    Selbst staatliche Institutionen, wie unlängst in Fulda, sind sich scheinbar noch immer nicht klar über die Gewalt-Auswirkung von "Deadnaming".
    Gerade in dem Bemühen um das Kindeswohl!!! sollte eigentlich eine größere Weitsicht als pures Menschenrecht sozialer Standard sein.

    Leider nun läßt sich aus dem Gestern nur lernen. Heute und in Zukunft können wir uns für Umwelt, Klima und Menschenrechte einsetzen.

    So wünsche ich allen Aktivisten und Unterstüzern die sich auch 2023 für das Leben einsetzen #VIEL ERFOLG

    eure maexine

    PS: als Aufmunterung für Euch aus der #Schat*kiste hier ein Clip:
  • Direktlink »
#2 maexineAnonym
#3 LothiAnonym