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Rom (queer.de) - Ein Treffen zwischen Ministerpräsident Silvio Berlusconi und Papst Benedikt XVI ist gestern abgesagt worden, nachdem die Opposition das als Einmischung der Kirche in den Wahlkampf kritisiert hatte. Die Parlamentswahlen finden am 9. und 10. April statt. Der Vatikan hatte das oppositionelle Mitte-Links-Bündnis Unione wiederholt kritisiert, weil deren Anführer, der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi, unter anderem Eingetragene Partnerschaften befürwortet. Berlusconis Parteienblock "Haus der Freiheiten" ist gegen die Homo-Ehe. Unione liegt derzeit in den Umfragen knapp vor Berlusconi. Aufsehen erregte die von den mit Prodi verbündeten Kommunisten aufgestellte Drag Queen Vladimir Luxuria, deren Einzug ins Parlament als sicher gilt. Sie wäre die erste "übergeschlechtliche Abgeordnete", freut sich die Aktivistin für Homo- und Prostituiertenrechte. Unterstützung erhält Prodi auch von CDU-Haudegen Helmut Kohl: "Ich möchte, dass mein Aufenthalt hier als Unterstützung für Prodi verstanden wird, der ein großer Europäer ist", so der Altkanzler bei einem Besuch in Rom Ende Februar nach Angaben der Tageszeitung "Die Welt". (dk)

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#1 DingensegalAnonym
  • 08.03.2006, 14:54h
  • Dennoch macht Papa Ratzi gerne Wahlkampf für Rechtskonserative und Religiös-Extreme! Sogar Herrn Mugawe hat er bei der Beerdigung seines Vorgängers persönlich begrüßt! AUSTRETEN aus der KIRCHE! DRINGEND!!!
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#2 splattergayAnonym
  • 08.03.2006, 15:50h
  • Aber Berlusconi ist ja auch ein Konkurrent v. Päpstin Benedikta. Er hat sich ja mit Jesus verglichen.
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#3 LarsAnonym
  • 08.03.2006, 20:05h
  • Das hätte ich dem Helmut gar nicht zugetraut, wer ist denn in den gefahren?
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