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Köln (queer.de) - Der Online-Reiseveranstalter itravel.de hat eine individuelle Mietwagen-Rundreise zu den Drehorten von "Brokeback Mountain" konzipiert. Regisseur Ang Lee verfilmte die Kurzgeschichte der Pulitzer-Preisträgerin Annie Proulx in der kanadischen Provinz Alberta statt in Wyoming und Texas, wo die Story eigentlich spielt. Die siebentägige Reise beginnt und endet in Calgary und führt darüber hinaus nach Fort MacLeod, zum Kananaskis Park und nach Canmore führt. Zu sehen sind u.a. das Motel, in dem sich Jack und Ennis nach vier Jahren wieder treffen (Beiseker bei Calgary), Ennis Apartment über der Wäscherei (Fort MacLeod) sowie der Moose Mountain bei Canmore. Höhepunkt der Reise ist der Kananaskis Park, der die Szenerie für den imaginären Brokeback Mountain darstellt. (cw)



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#1 DennisAnonym
  • 09.03.2006, 02:02h
  • Liebe Reise oder besser Reißerveranstalter!

    Euer Marketing in allen Ehren. Was da aber in Utah oder Texas gerade läuft ist wohl in Worte kaum zu fassen. Damit noch "Tuckeldattelrundreisen" mit Besichtigung der Drehorte anzubieten, in einer der von der Landbevölkerung- homofeindlichsten Gegenden, ist wohl unüberdacht und profitgeilster Naturen nicht anders auszusprechen. Pfuiiii was Ihr da macht, vor habt!
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#2 TomAnonym
  • 09.03.2006, 13:03h
  • @Dennis:

    Erst lesen, dann schreiben:

    da der Film gerade nicht in Wyoming und Texas gedreht wurde, sondern in Alberta (Kanada) braucht sich also auch keiner Sorgen zu machen, dass die homofeindlichen USA unterstützt oder gar in die Bundesstaaten Texas oder Wyoming muss.

    Statt dessen geht die Reise nach Kanada, die bzgl. Gleichstellung sogar weiter als Deutschland sind und zu den weltweit vier Staaten gehört, die die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet haben (Kanada, Niederlande, Belgien, Spanien)!

    Wer also gerne mal zu den Drehorten will (Drehortreisen sind ja ein relativ neuer Tourismusbereich) kann dies ruhigen Herzens tun und unterstützt sogar ganz nebenbei einen der vier "Offene-Ehe-Staaten"!
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#3 MartinAnonym
  • 12.03.2006, 16:53h
  • "... da der Film gerade nicht in Wyoming und Texas gedreht wurde, sondern in Alberta (Kanada) braucht sich also auch keiner Sorgen zu machen, dass die homofeindlichen USA unterstützt oder gar in die Bundesstaaten Texas oder Wyoming muss."

    Klischee ole! Leider ist dieser Beitrag mal wieder typisch für die hierzulande übliche Mischung aus lantentem Anti-Amerikanismus und profunder Unkenntnis der Vereinigten Staaten. Dort ist u.a. das Eherecht Befugnis der einzelnen Bundesstaaten, welche auch sonst viel mehr Rechte haben, so daß ein Vergleich Deutschland-USA eigentlich Unsinn ist. Viel eher müßte man die USA mit der europäischen Union vergleichen, denn auch hier gibt es neben den liberalen Niederlanden massiv homofeindliche Staaten wie Polen.

    Ohne in irgendeiner Form das, was in in Idaho etc. abgeht, verteidigen zu wollen, möchte ich doch darauf hinweisen, daß selbst Kalifornien mit einem republikanischen Gouverneur "eingetragene Partnerschaften" hat, genau Connecticut, Hawaii, die Hauptstadt Washington selbst usw.! In Massachusetts gibt es gar, genau wie in Kanada und Holland eine vollwertige "Homo-Ehe", die auch über die deutsche "eingetragene Partnerschaft" hinausgeht.

    Mit anderen Worten: Bevor man den Mund aufmacht, sollte man sich besser immer zuerst informieren!
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#4 TomAnonym
  • 13.03.2006, 21:51h
  • @Martin:

    Mein Kommentar bezog sich ja auch auf den von Dennis, der partout nicht in die USA will.

    Ich persönlich würde z.B. jederzeit nach New York oder San Francisco fliegen, aber in manche Staaten halt nicht. Es ging also nur allgemein um Dennis' Einstellung...

    Aber unabhängig davon, dass Du mich falsch verstanden hast, muss ich Dir auch sagen, dass die USA eben doch nicht mit der EU vergleichbar sind. Die EU wollte mal sowas wie die USA werden (was aber durch die vorschnelle Aufnahme von Polen & Co. in weite - vielleicht unerreichbare - Ferne gerückt ist.

    Gerade im Bereich der Homopolitik gibt es durchaus sehr viele Befugnisse für Washington! Und Homopolitik ist auch mehr als nur eine Homoehe, die noch dazu auf sehr wackligen Fundament steht und noch lange nicht in trockenden Tüchern.

    Dass insgesamt die USA homofeindlicher sind als z.B. Deutschland ist nun mal so, das hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun. Ich mag viele Landschaften, viele Städte und auch viele Menschen dort, aber politisch ist da vieles im Argen. Ein Staat, wo einzelne Bundesstaaten bestimmte Sexualpraktiken verbieten, leidet auch insgesamt darunter.

    Und mit ihrer Waffenpolitik und ihrer internationalen Politk (wo Waffen erfunden werden, um Kriege zu rechtfertigen, wo Menschen ohne Anklage und ohne Kontakt nach draußen festgehalten werden, was jeder Rechtsstaatlichkeit widerspricht, die sie anderswo mit Waffen durchsetzen wollen, etc.) machen sie sich auch nicht viele Freunde.

    Ich weiß auch, dass es in den USA viele liberale Menschen (auch in der Politik) gibt, aber die Mehrheit hat nun mal so gewählt.

    Dann habe ich auch einen Tip für Dich: erst mal den Ball flach halten, eh man anderen Dinge vorwirft, die diese nei behauptet haben...
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#5 MartinAnonym
  • 13.03.2006, 23:03h
  • "Dann habe ich auch einen Tip für Dich: erst mal den Ball flach halten, eh man anderen Dinge vorwirft, die diese nei behauptet haben..."

    Ich habe mich explizit auf Deine - meiner Meinung nach unsinnige - Verallgemeinerung "die homofeindlichen USA" bezogen. Insofern war meine Kritik berechtigt.

    "Gerade im Bereich der Homopolitik gibt es durchaus sehr viele Befugnisse für Washington! Und Homopolitik ist auch mehr als nur eine Homoehe, die noch dazu auf sehr wackligen Fundament steht und noch lange nicht in trockenden Tüchern."

    Ist das Dein persönliches Empfinden oder beziehst Du Dich dabei auf gesetzliche Tatsachen? Fakt ist zunächst einmal, daß das Eherecht und der gesetzliche Status gleichgeschlechtlicher Partnerschaften einzig und allein Sache der Einzelstaaten ist, und die anderen Staaten darüberhinaus sogar noch weitgehend gezwungen sind, Ehen aus anderen Bundesstaaten anzuerkennen. So ist eine 5min-Las-Vegas-Ehe eben doch auch in Staaten gültig, in denen die Eheschließung ein größerer Verwaltungsakt ist.

    Mir ist durchaus klar, daß das Beispiel Massachusetts noch andere Gesetzesbereiche berührt, und deswegen tatsächlich noch nicht in trockenen Tüchern ist, was aber nicht auf z.B. die eingetragene Partnerschaft in Kalifornien zutrifft. Diese ist beschlossene Sache.

    Ansonsten hat die Bundesregierung in Washington nur dort Befugnisse, wo es nationalstaatliche Aufgaben betrifft, wie z.B. das Militär ("Don't ask, don't tell!").

    "Dass insgesamt die USA homofeindlicher sind als z.B. Deutschland ist nun mal so, das hat nichts mit Antiamerikanismus zu tun.“

    Danke, ich sehe eigentlich wenig Unterschiede zwischen einem Reverend Phelps und einem Kardinal Meisner, der mich „ausschwitzen“ möchte. Und Bayern ist auch nicht sooo viel liberaler als Texas. Ohne Dir zu nahen treten zu wollen: Was Du nicht verstehst, ist die amerikanische Mentalität. Die ganze Diskussion um Homosexualität kocht dort nur so hoch, weil sie in einem KULTURELLEN Kontext betrachtet wird. Hierzulande sieht man das ganze nüchterner als politische Frage bzw. Frage der Bürgerrechte. Aber: Nur weil die Menschen hierzulande sich nicht so lautstark und vehement kundtun, heißt das nicht, daß Deutschland – ALS GANZES - automatisch ein wahnsinnig homofreundliches Land wäre. Ausnahmen bestätigen die Regel – aber die gibt es in den USA z.B. mit San Francisco genauso.

    "Ich mag viele Landschaften, viele Städte und auch viele Menschen dort, aber politisch ist da vieles im Argen. Ein Staat, wo einzelne Bundesstaaten bestimmte Sexualpraktiken verbieten, leidet auch insgesamt darunter."

    Was letztlich mit der Gesetzestradition zusammenhängt, welche weit mehr auf Einzelbestimmungen und Präzedenzfällen beruht als die unsere, welche in der Tradition des Code Napoleon steht. Auf der anderen Seite sind die USA aber eben auch das, daß Pornographie offiziell als Teil der Meinungsfreiheit ansieht, oder welches einer Frau in Abtreibungsfragen weit mehr Rechte einräumt als Deutschland, wo Abtreibung im Wortlaut des Gesetzes immer noch illegal ist.

    „Und mit ihrer Waffenpolitik und ihrer internationalen Politk (wo Waffen erfunden werden, um Kriege zu rechtfertigen, wo Menschen ohne Anklage und ohne Kontakt nach draußen festgehalten werden, was jeder Rechtsstaatlichkeit widerspricht, die sie anderswo mit Waffen durchsetzen wollen, etc.) machen sie sich auch nicht viele Freunde.“

    Und wir sind inwiefern besser? Ich möchte Dich nur daran erinnern, daß es eine ROT-GRÜNE Bundesregierung war, die das Waffenembargo gegen China aufheben wollte, weil man sich als Zulieferer für die Niederschlagung von Studentenrevolten oder Angriffskriegen gegen Tawain ein glänzendes Geschäft versprach. Und das Frankfurter Polizeipräsidium scheint ebenfalls nicht weit hinter Gitmo zurückzustehen.

    „Ich weiß auch, dass es in den USA viele liberale Menschen (auch in der Politik) gibt, aber die Mehrheit hat nun mal so gewählt.“

    Naja, 52% zu 48% ... *gähn. Wobei die Zahl derer, die Bush wegen seines „Wertkonservatismus“ gewählt haben, weit geringer ist. Was viele Deutsche einfach nicht verstehen: Amerikaner sind z.B. wesentlich unternehmerischer (man könnte auch sagen kapitalistischer) orientiert. Die sozialdemokratischen „Democrats“ haben es dort in mancher Hinsicht schwerer, genau wie hierzulande die FDP nicht populär ist. Zudem Kerry im Gegensatz zu Clinton, der es vermochte, ein überzeugendes wirtschaftliches Konzept („It's the economy, stupid!“) zu vermitteln, gerade auf diesem Gebiet äußerst blaß. Ich weiß, weswegen viele Deutsche denken „Wie konnten die bloß noch einmal Bush wählen!“. Aber ich kenne auch die amerikanische Mentalität, und verstehe, warum Kerry in vielen Punkten die Wähler nicht überzeugen konnte, genauso wie sich hierzulande keiner Stoiber als Kanzler vorstellen konnte – tatsächlich ist die Publikumswirkung in den jeweiligen Ländern von Stoiber und Kerry frappierend ähnlich.
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#6 TomAnonym
  • 15.03.2006, 12:03h
  • @Martin

    "Ich habe mich explizit auf Deine - meiner Meinung nach unsinnige - Verallgemeinerung "die homofeindlichen USA" bezogen. Insofern war meine Kritik berechtigt. "

    Wie gesagt, bezog sich diese Äußerung auf den Beitrag, auf den ich mich bezog...

    Ich glaube, jede weitere Diskussion erübrigt sich...
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#7 FloboAnonym
  • 15.03.2006, 17:38h
  • @Martin:

    Eigentlich könnte ich zu jedem Satz von Dir was schreiben, aber bei Deiner einseitigen Sicht ändert das wohl eh nichts und andere lesen solche langen Kommentare eh nicht. Also nur mal einen Absatz rausgenommen:

    "Und wir sind inwiefern besser? Ich möchte Dich nur daran erinnern, daß es eine ROT-GRÜNE Bundesregierung war, die das Waffenembargo gegen China aufheben wollte, weil man sich als Zulieferer für die Niederschlagung von Studentenrevolten oder Angriffskriegen gegen Tawain ein glänzendes Geschäft versprach. Und das Frankfurter Polizeipräsidium scheint ebenfalls nicht weit hinter Gitmo zurückzustehen. "

    1. Die Grünen waren stets gegen die Aufhebung des Waffenembargos.

    2. Wenn A Unrecht begeht, schmälert das nicht das Unrecht von B!

    3. Es mag auch hier Polizisten geben, die ihre Befugnisse überschreiten, aber nicht mit Duldung oder gar aufgefordert durch den Gesetzgeber! Dass Menschen ohne Kontakt zu Angehörigen, ohne Anklage oder gar Gerichtsurteil "bis auf weiteres" interniert werden hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun und wird zu Recht von Rotem Kreuz, Amnesty, etc. aufs Schärfste kritisiert!!

    Und im Gegensatz zu deutschen Polizisten, die ihre Befugnisse ausnutzen ist dies nichts, was "kleine Rädchen" verursacht haben und was plötzlich bekannt wird, sondern dieses Verhalten fern jeder Rechtsstaatlichkeit ist von ganz oben erlassen und geschieht vor den Augen der Öffentlichkeit und der demokratischen Oragne!

    Wie kann man Rechtsstaatlichkeit von anderen fordern oder das angebliche Verbreiten rechtsstaatlicher Grundsätze als (Pseudo-)Grund für Kriege nehmen, wenn man sie selbst mit Füßen tritt?
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#8 norbertcdnAnonym
  • 28.03.2006, 17:22h
  • Canada ist immer eine reise wert , gerade in die gegend um canmore und den banff national park.

    ich kanns nur empfehlenwas die homo politik angeht ist Canada führend
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