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  • 08. März 2006 8 1 Min.

Köln (queer.de) - Der Online-Reiseveranstalter itravel.de hat eine individuelle Mietwagen-Rundreise zu den Drehorten von "Brokeback Mountain" konzipiert. Regisseur Ang Lee verfilmte die Kurzgeschichte der Pulitzer-Preisträgerin Annie Proulx in der kanadischen Provinz Alberta statt in Wyoming und Texas, wo die Story eigentlich spielt. Die siebentägige Reise beginnt und endet in Calgary und führt darüber hinaus nach Fort MacLeod, zum Kananaskis Park und nach Canmore führt. Zu sehen sind u.a. das Motel, in dem sich Jack und Ennis nach vier Jahren wieder treffen (Beiseker bei Calgary), Ennis Apartment über der Wäscherei (Fort MacLeod) sowie der Moose Mountain bei Canmore. Höhepunkt der Reise ist der Kananaskis Park, der die Szenerie für den imaginären Brokeback Mountain darstellt. (cw)

-w-

#1 DennisAnonym
  • 09.03.2006, 02:02h
  • Liebe Reise oder besser Reißerveranstalter!

    Euer Marketing in allen Ehren. Was da aber in Utah oder Texas gerade läuft ist wohl in Worte kaum zu fassen. Damit noch "Tuckeldattelrundreisen" mit Besichtigung der Drehorte anzubieten, in einer der von der Landbevölkerung- homofeindlichsten Gegenden, ist wohl unüberdacht und profitgeilster Naturen nicht anders auszusprechen. Pfuiiii was Ihr da macht, vor habt!
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#2 TomAnonym
  • 09.03.2006, 13:03h
  • @Dennis:

    Erst lesen, dann schreiben:

    da der Film gerade nicht in Wyoming und Texas gedreht wurde, sondern in Alberta (Kanada) braucht sich also auch keiner Sorgen zu machen, dass die homofeindlichen USA unterstützt oder gar in die Bundesstaaten Texas oder Wyoming muss.

    Statt dessen geht die Reise nach Kanada, die bzgl. Gleichstellung sogar weiter als Deutschland sind und zu den weltweit vier Staaten gehört, die die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet haben (Kanada, Niederlande, Belgien, Spanien)!

    Wer also gerne mal zu den Drehorten will (Drehortreisen sind ja ein relativ neuer Tourismusbereich) kann dies ruhigen Herzens tun und unterstützt sogar ganz nebenbei einen der vier "Offene-Ehe-Staaten"!
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#3 MartinAnonym
  • 12.03.2006, 16:53h
  • "... da der Film gerade nicht in Wyoming und Texas gedreht wurde, sondern in Alberta (Kanada) braucht sich also auch keiner Sorgen zu machen, dass die homofeindlichen USA unterstützt oder gar in die Bundesstaaten Texas oder Wyoming muss."

    Klischee ole! Leider ist dieser Beitrag mal wieder typisch für die hierzulande übliche Mischung aus lantentem Anti-Amerikanismus und profunder Unkenntnis der Vereinigten Staaten. Dort ist u.a. das Eherecht Befugnis der einzelnen Bundesstaaten, welche auch sonst viel mehr Rechte haben, so daß ein Vergleich Deutschland-USA eigentlich Unsinn ist. Viel eher müßte man die USA mit der europäischen Union vergleichen, denn auch hier gibt es neben den liberalen Niederlanden massiv homofeindliche Staaten wie Polen.

    Ohne in irgendeiner Form das, was in in Idaho etc. abgeht, verteidigen zu wollen, möchte ich doch darauf hinweisen, daß selbst Kalifornien mit einem republikanischen Gouverneur "eingetragene Partnerschaften" hat, genau Connecticut, Hawaii, die Hauptstadt Washington selbst usw.! In Massachusetts gibt es gar, genau wie in Kanada und Holland eine vollwertige "Homo-Ehe", die auch über die deutsche "eingetragene Partnerschaft" hinausgeht.

    Mit anderen Worten: Bevor man den Mund aufmacht, sollte man sich besser immer zuerst informieren!
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