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Awards für TV und Kino

Golden Globes: Preise für "Dahmer" und "The White Lotus"

Film- und TV-Produktionen mit queeren Inhalten standen auch dieses Jahr bei den Medienpreisen hoch im Kurs.


Schauspieler Evan Peters wurde für seine Darstellung des Serienmörders Jeffrey Dahmer geehrt (Bild: Netflix)
  • 11. Januar 2023, 09:43h 13 2 Min.

In der Nacht zu Mittwoch sind in Los Angeles in einer live im TV-Network NBC übertragenen Gala zum 80. Mal die prestigeträchtigen Golden-Globe-Awards verliehen worden. Dabei haben mehrere Produktionen mit queeren Inhalten Preise gewonnen: Als bester Schauspieler in einer Miniserie wurde Evan Peters für seine Darstellung des titelgebenden Serienkillers in der umstrittenen Netflix-Reihe "Dahmer – Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer" geehrt.

Als beste Miniserie wurde die siebenteilige zweite Staffel der Gesellschaftssatire "The White Lotus" (Sky) ausgezeichnet. Die Staffel handelt davon, wie reiche Amerikaner*innen Urlaub in einem Luxushotel in Sizilien machen. Dabei gibt es auch mehrere schwule und lesbische Handlungsstränge. Zudem erhielt Jennifer Coolidge ("Stifler's Mom" aus "American Pie") für ihre Leistung in "White Lotus" den Preis als beste Nebendarstellerin in einer Miniserie.

Als beste Schauspielerin in einem Drama-Kinofilm wurde außerdem Cate Blanchett für "Tár" geehrt. Die australisch-amerikanische Darstellerin spielt eine fiktive lesbische Dirigentin der Berliner Philharmoniker. Der Spielfilm kommt am 23. Februar in die deutschen Kinos.

Ebenfalls nominiert waren zwei Schauspieler für schwule Kinorollen – Daniel Craig für seine Rolle in der Komödie "Glass Onion: A Knives Out Mystery" und Brendan Fraser für seine Darstellung eines stark übergewichtigen Schwulen in "The Whale" (queer.de berichtete). Sie mussten sich aber in den Hauptdarstellerkategorien für Comedy bzw. Drama Colin Farrell ("The Banshees of Inisherin") und Austin Butler ("Elvis") geschlagen geben.

Auszeichnung für Ryan Murphy

Der schwule Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Ryan Murphy ("Glee", "Pose", "Dahmer") erhielt in der Gala zudem den "Carol Burnett Award" für seine Lebensleistung. Der Preis wird für besondere Leistungen im Fernsehen vor und hinter der Kamera vergeben. In seiner Dankesrede lobte er die Arbeit mehrerer queerer Schauspieler*innen wie Billy Porter und MJ Rodriguez.

/ SpencerAlthouse
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Insgesamt war die irische Tragikomödie "The Banshees of Inisherin" mit drei Auszeichnungen der erfolgreichste Kinofilm der diesjährigen Golden Globes. Neben dem Schauspielerpreis von Colin Farell erhielt die Produktion auch den Preis als beste Komödie und für das beste Drehbuch. Im TV-Bereich war die Mockumentary "Abbott Elementary" (Disney+) mit ebenfalls drei Auszeichnungen am erfolgreichsten. Moderiert wurde die Gala vom schwulen Komiker Jerrod Carmichael. (dk)

-w-

#1 56James35Anonym
#2 ErgänzungstippAnonym
  • 11.01.2023, 11:44h
  • @queer.de: Mögt ihr die beiden Globes für "Everything Everywhere All At Once" noch hinzufügen? Gewonnen haben zwar Michelle Yeoh als beste Hauptdarstellin und Ke Huy Quan als bester Nebendarsteller in diesem Film, aber er beinhaltet ja auch eine lesbische Geschichte, die nicht gerade wenig Bedeutung für die Gesamthandlung hat.
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#3 LothiAnonym
  • 11.01.2023, 12:53h
  • Antwort auf #1 von 56James35
  • Bin zwar mit Netflix verbunden, wegen vieler guter Filme und Serien. Aber J.Dahmer hat bei mir schon in der ersten Folge deutlich den Daumen runter gekriegt. Geht mir doch sehr aufs Gemüt. Dabei mag ich den Schauspieler Evan Peters sehr.
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