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Profi-Fußball

Homophobe Fangesänge bei WM: FIFA bestraft Mexiko

Der Mitausrichter der Weltmeisterschaft 2026 hat ein Problem mit homophoben Fans – und ist jetzt erneut mit einer FIFA-Strafe belegt worden.


Die FIFA geht gegen Mexiko und andere Verbände vor (Bild: Ben Sutherland / flickr)

Der Disziplinarausschuss des Fußball-Weltverbandes FIFA hat am Freitag den mexikanischen Verband wegen homosexuellenfeindlicher Fangesänge zu einer Geldstrafe von 100.000 Schweizer Franken (100.000 Euro) verurteilt. Zudem muss das nächste offizielle Spiel Mexikos in der Nations League der nord-, zentralamerikanischen und karibischen Fußballkonföderation im März gegen Jamaika vor leeren Rängen stattfinden.

Grund waren Fangesänge während des WM-Spiels der Mexikaner gegen Polen und Saudi-Arabien im November 2022 (queer.de berichtete). Fans des mittelamerikanischen Landes sind berüchtigt für derartige diskriminierende Ausbrüche. Die FIFA hatte Mexiko in den letzten Jahren schon mehr als ein Dutzend Mal dafür bestraft, etwa mit Geisterspielen in der Qualifikation. In der Regel riefen Fans, oft zum Torabstoß, "Puto", in Richtung des gegnerischen Torwarts. Der Begriff kann mit "Schwuchtel" oder "Stricher" übersetzt werden. Mexiko wird die nächste Weltmeisterschaft im Jahr 2026 zusammen mit Kanada und den USA austragen.

Auch Ecuador wurde von der FIFA mit einer Strafe belegt – allerdings nur in Höhe von 20.000 Franken und einem Teilausschluss der Fans. Auch die Fans dieses Landes hatten sich während der WM homosexuellenfeindlich verhalten (queer.de berichtete). Zudem gab es gegen Serbien eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro und einen Teilausschluss wegen Diskriminierung. (cw)

#1 VitelliaAnonym
  • 16.01.2023, 18:12h
  • Die meisten Fußballfans sind sowieso nicht die Hellsten!
    Viele Pöbler sind auch dabei.
    Typisch dann Fangesänge gegen Homos.
    Das sind doch die größten Primitivlinge, die sich einbilden, sie seien etwas Besseres, weil sie Heteros sind.
    Hohe STRAFE für solche Kerls ist richtig!
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