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Namensänderung

KLuST wird zu ColognePride

Mehr als 30 Jahre lang organisierte der Kölner Lesben- und Schwulentag den CSD in der Domstadt. Jetzt gibt sich der Verein einen zeitgemäßeren Namen.


Noch mehr ColognePride in Köln… (Bild: Sam Saunders / flickr)
  • 17. Januar 2023, 13:17h 4 2 Min.

Der Kölner CSD-Verein hat einen neuen Namen: Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) hat am Montag seine Umbenennung in ColognePride e.V. bekanntgegeben. Damit möchten die Veranstalter*­innen deutlich machen, dass die queere Community aus wesentlich mehr als nur Lesben und Schwulen besteht.

Der alte Name sei "nicht mehr zeitgemäß", teilte der ColognePride mit. "Der Verein möchte u.a. alle Personengruppen unserer vielfältigen Community einschließen und willkommen heißen. Das soll nun auch durch den neuen Namen des Vereins deutlich gezeigt werden."

Der neue Name sei schon etabliert und in der Öffentlichkeit bekannt, erklärten die Veranstalter*­innen weiter. Hintergrund ist, dass der größte deutsche Christopher Street Day bereits seit 2003 in der Außendarstellung als ColognePride bezeichnet wird. Der Name war damals inspiriert vom Europride, der in Köln im Jahr zuvor stattgefunden hatte. Mit ColognePride wollten die Veranstalter*­innen die Veranstaltung europäisieren, da der Name CSD eine Eigenart deutschsprachiger Länder ist.

Motto bleibt

Der ColognePride 2023 wird wie in den Vorjahren unter dem Motto "FÜR MENSCHENRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!" stehen. Zuvor hatte sich in einer Online-Abstimmung eine Mehrheit für die Beibehaltung des Mottos ausgesprochen. Vorteile seien, dass der Spruch allgemeingültig sei und die gesamte Community einschließe. Außerdem sei es umweltfreundlich, alte Materialien weiterzuwenden und nicht jedes Jahr neue zu drucken (queer.de berichtete). Beim letztjährigen CSD war mit Hendrik Wüst (CDU) erstmals der Ministerpräsident von NRW bei der Eröffnung dabei (queer.de berichtete). (dk)

Gestern fand auf dem "Weihnachtsmarkt Nikolausdorf" der ColognePride-Day statt. Neben dem netten Beisammensein,...

Posted by Cologne Pride on Monday, December 12, 2022
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#1 NachfrageAnonym
  • 17.01.2023, 22:55h
  • "Der Verein möchte u.a. alle Personengruppen unserer vielfältigen Community einschließen und willkommen heißen."

    Bildet sich diese Willkommenskultur auch in einer diverseren Zusammensetzung des Vorstands ab? Falls nein, welche konkreten Schritte sind geplant, um das zu erreichen?
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#2 Jan-Uwe WeilerAnonym
  • 18.01.2023, 07:32h
  • Antwort auf #1 von Nachfrage
  • Der Vorstand des ColognePride ist sogar sehr divers besetzt und einer der buntesten Vorstände die ich kenne.
    Nebenbei darf nach meiner Meinung eine diverse Besetzung eben nicht über die fachliche Eignung stehen! Hier haben wir aber beim ColognePride derzeit eine perfekte Besetzung.
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#3 Pride
  • 18.01.2023, 10:45h...
  • Antwort auf #2 von Jan-Uwe Weiler
  • Von wegen bunt und Fachlichkeit sind Zweifel wohl mehr als angebracht, so wie KLUST hartnäckig entgegen so viel fundierter Kritik an seinem alten, nationalbetonten und eben ausschließenden CSD-Motto "Einheit, ..." festhalten wollte. Hat denn nun eine nach dieser peinlichen Aufführung notwendige, vollkommene personelle Neubesetzung des Vereins stattgefunden, oder ist es jetzt mit dem neuen Namen nur der sonst unweigerliche alte Wein in neuen Schläuchen? Die wundersame Eingebung des Mottos "Menschenrechte ..." kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Verein jetzt an diesem Motto über mehrere CSDs festhält und ansonsten wohlmöglich schon allein wieder neue geistige Motto-Kreationen scheut, belegbar mit der wohl fadenscheinig-geistlosen Begründung der Resourceneinsparung.
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