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Sebastian Croft
Wegen Mitwirkung in "Harry Potter"-Game: "Heartstopper"-Star entschuldigt sich
Der Nachwuchsstar distanziert sich deutlich von J.K. Rowling – und stellt klar, dass es kein LGB ohne T gibt.

Sebastian Croft wurde durch die Netflix-Serie "Heartstopper" international bekannt (Bild: Netflix)
- 17. Januar 2023, 14:31h 2 Min.
Der britische Schauspieler Sebastian Croft (Ben Hope aus "Heartstopper") hat am Wochenende auf Twitter klargestellt, dass er die transphoben Ansichten der "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling nicht teilt. Anlass ist Kritik an dem 21-Jährigen, weil er im in Kürze erscheinenden Action-Rollenspiel "Hogwarts Legacy" mitspielt. Das Computerspiel basiert auf Rowlings "Harry Potter"-Romanen. Croft spielt darin eine der Hauptrollen, wie Warner Bros. Interactive Entertainment letzte Woche mitgeteilt hatte.
"Ich habe die Rolle vor drei Jahren angenommen, zu einer Zeit als Harry Poter für mich die magische Welt war, in der ich aufgewachsen bin. Das war lange, bevor mir die Ansichten von J.K. Rowling bewusst wurden", so der Schauspieler. "Ich glaube mit ganzem Herzen, dass trans Frauen Frauen sind und trans Männer Männer." Es tue ihm Leid, wenn sich jemand wegen der Nachricht, dass er an dem Spiel mitgewirkt habe, verletzt fühle, so Croft weiter. Er stellte klar: "Es gibt kein LGB ohne das T."
/ SebastianCroftI know far more now than I did 3 years ago, and hope to learn far more in the next 3. Im really sorry to anyone hurt by this announcement.
Sebastian Croft (@SebastianCroft) January 14, 2023
There is no LGB without the T
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Das mit einem Millionenbudget produzierte Spiel soll zwischen Februar und Juli auf verschiedenen Plattformen herauskommen. Bereits 2021 gab es Berichte, dass sich die Macher*innen von der transfeindlichen Haltung der Autorin distanzierten und Spieler*innen die Möglichkeit bieten würden, Geschlechtsmerkmale der eigenen Figur frei zu wählen (queer.de berichtete).
Instagram / sebastiancroft | Croft hatte letzten Monat seinen 21. Geburtstag gefeiert. Er hat fast zwei Millionen Instagram-Follower*innen
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Ursprünglich hatte J.K. Rowlings Erfolgsserie "Harry Potter" als Aufruf zur Toleranz für alle Menschen gegolten. In den letzten Jahren machte sich die Erfolgsautorin aber für die Ausgrenzung von trans Menschen stark. Sie hatte erstmals Ende 2019 einen ersten Shitstorm ausgelöst, weil sie sich in sozialen Netzwerken hinter eine Wirtschaftswissenschaftlerin stellte, die trans Frauen abgesprochen hatte, "echte" Frauen zu sein (queer.de berichtete).
In den letzten Jahren radikalisierte sich die Autorin immer mehr und macht auf ihrem Twitter-Konto regelmäßig Stimmung gegen geschlechtliche Minderheiten. So brachte sie wiederholt trans Frauen mit männlichen Sexualstraftätern in Zusammenhang (queer.de berichtete).

J.K. Rowling macht seit Jahren Stimmung gegen trans Menschen (Bild: Executive Office of the President / wikipedia)
Zuletzt startete die Multimillionärin eine Kampagne gegen das geplante Selbstbestimmungsgesetz in Schottland (queer.de berichtete). Das Gesetz wurde zwar mit großer Mehrheit vom schottischen Parlament beschlossen, allerdings legte die Londoner Zentralregierung am Montag ihr Veto dagegen ein (queer.de berichtete). (dk)















Es gibt hunderte Weltberühmte Autoren die kein Stück besser sind als Rowling. Aber da deren Dummheiten nicht diese Mediale Aufmerksamkeit erhalten interessiert es keinen wenn sich niemand öffentlich distanziert. Man kann und sollte Werk vom Autor trennen kann. Kinder sind nicht wie ihre Eltern. Sie sollten nicht stellvertretenden bestraft werden.