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Straßburg
LGBTI-Aktivist ist neuer Vizepräsident des Europaparlaments
Marc Angel, der Co-Chef der LGBTI Intergroup, ist als Nachfolger von Eva Kaili ins Präsidium des EU-Parlaments gewählt worden.

Marc Angel 2021 mit der britischen Botschafterin Fleur Thomas und der luxemburgischen Familienministerin Corinne Cohen beim CSD Luxemburg (Bild: Facebook / British Embassy Luxembourg)
- 18. Januar 2023, 15:28h 2 Min.
Der Aids- und LGBTI-Aktivist Marc Angel ist am Mittwoch zum Nachfolger der nach Korruptionsvorwürfen abgesetzten griechischen Abgeordneten Eva Kaili zum Vizepräsidenten des Europaparlaments gewählt worden. Der luxemburgische Sozialdemokrat ist damit einer von 14 Stellvertreter*innen von Parlamentspräsidentin Roberta Matsola.
Der 59-Jährige setzte sich in einer Abstimmung gegen die Französin Gwendoline Delbos-Corfield von den Grünen sowie die italienische Rechtsextremistin Annalisa Tardino durch. Angel erhielt bei der Wahl auch die Unterstützung der christdemokratischen und liberalen Fraktion. Er ist der erste luxemburgische Vizepräsident seit 1984.
/ MarcAngel_lu | Marc Angel bedankt sich auf Lëtzebuergesch für seine WahlProud to be elected Vice-President of the @Europarl_EN
Marc Angel (@MarcAngel_lu) January 18, 2023
Thanks to all those who have supported me!
The work starts now pic.twitter.com/ab7I4VkYog
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Angel, der mit Mann und Katze in Luxemburg lebt, engagiert sich seit Jahrzehnten insbesondere als Aids-Aktivist und war etwa in seinem Heimatland Co-Gründer des Vereins "Stop Aids Now". Von 2004 bis 2019 gehörte er dem luxemburgischen Parlament an. Danach zog er ins Europaparlament in Brüssel und Straßburg ein – als einer von sechs Abgeordneten aus dem Großherzogtum. In der Volksvertretung der EU wurde er im Januar 2020 zum Co-Präsidenten der LGBTI Intergroup gewählt, einer überparteilichen Gruppe von Abgeordneten, die sich für queere Rechte einsetzen. Co-Präsidentin ist die niederländische Grünenpolitikerin Kim van Sparrentak.
Engagement für LGBTI-Rechte
Angel setzte sich im Parlament lautstark für LGBTI-Rechte ein. So kritisierte er die queerfeindliche ungarische Regierung oder dankte der EU-Kommission in einer Parlamentsrede für einen 2020 vorgestellten Strategieplan, mit dem Queerfeindlichkeit bekämpft werden soll.
Der LGBTI Intergroup gehören derzeit 149 Abgeordnete aus allen Fraktionen mit Ausnahme der erzkonservativen und rechtspopulistischen EKR und der mehrheitlich rechtsextremen ID an. Die meisten Mitglieder stellt die sozialdemokratische Fraktion. 21 der in der Intergroup engagierten Parlamentarier*innen stammen aus Deutschland, darunter etwa die grüne Fraktionschefin Terry Reintke, die zuvor auch Co-Chefin der LGBTI-Intergroup war. (dk)















Geldgierig sich von den Katarern kaufen lassen, um die EU in ihren Entscheidungen pro Katar zu beeinflussen.
Ausgerechnet diese Schwulenhetzer!
Kurz vor der WM kam noch eine freche Aussage von einem Scheich - wörtlich:
"Homosexualität ist ein geistiger Schaden."
Und ER hat einen geistigen Dachschaden!
Solche Kerls unterstützte Kaili, um Geld zu raffen.
Aus der Traum, sie hockt im Gefängnis.
Ihr Nachfolger als neuer Vizepräsident der EU ist super.