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Autopsiebericht

Leslie Jordan: Todesursache ist bekannt

Im Oktober letzten Jahres ist der "Will & Grace"-Schauspieler Leslie Jordan im Alter von 67 Jahren gestorben. Jetzt hat die Gerichtsmedizin die Todesursache bekannt gegeben.


Leslie Jordan erhielt 2006 einen Emmy Award für seine Darstellung von Beverly Leslie in "Will & Grace" (Bild: BigBrother Junkie / flickr)

  • 20. Januar 2023, 08:33h 12 2 Min.

Leslie Jordan (1955-2022) ist im vergangenen Oktober an plötzlicher Herzschwäche gestorben, wie eine Autopsie nun ergeben hat. Die Gerichtsmedizin von Los Angeles County gab dies laut "CBS News" am Donnerstag bekannt.

Der schwule Schauspieler war im Alter von 67 Jahren gestorben. Am 24. Oktober war er in einen Unfall verwickelt und leblos in seinem Auto in Hollywood gefunden worden. Die Feuerwehr von Los Angeles berichtete, dass seine graue Limousine mit einem Bordstein und einem Baum kollidiert war (queer.de berichtete).

Natürlicher Tod

Die Autopsie ergab, dass Jordans Tod auf eine plötzliche Herzfunktionsstörung infolge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen war. Alle Tests auf Marihuana, Alkohol und andere Drogen waren negativ. Jordans Tod wurde als "natürlich" eingestuft.

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Bekannt war der US-Star vor allem für zahlreiche Serienrollen. Von 1998 bis 2006 stand er für die beliebte US-Sitcom "Will & Grace" vor der Kamera. Für seine Rolle des Beverley Leslie wurde er 2006 mit dem Emmy ausgezeichnet. Darüber hinaus war er in den Reihen "Boston Public" und "Boston Legal" sowie "Desperate Housewives" oder "American Horror Story" zu sehen.

Als Theaterdarsteller war Jordan mit dem Komödienstück "Like a Dog on Linoleum" in den Vereinigten Staaten unterwegs. Während der Covid-19-Pandemie postete er anfangs nur aus Langeweile viele humorvolle Videos, die ihm am Ende knapp sechs Millionen Follower*innen auf Instagram einbrachten und zu einem Internetstar machten. (cw/spot)

#1 VitelliaAnonym
  • 20.01.2023, 17:38h
  • Schade, dass er so früh gestorben ist und am Ende seines Lebens noch diesen Unfall hatte.
    Vielleicht hätte man Leslie Jordan noch retten können, wenn er zu Hause diese Herzschwäche gehabt hätte und jemand den Notarzt schnell gerufen hätte.
    Am Ende konnte nur noch die Gerichtsmedizin alles aufklären.

    Das möchte ich jetzt noch extra erwähnen.
    Die Gerichtsmedizin ist enorm wichtig und leistet viel.
    Auch und besonders, wenn es um kriminelle Handlungen geht, die man erst bei der Obduktion einer Leiche feststellen kann.
    Viele ungeklärte Mordfälle werden aufgeklärt. Kriminologen schätzen die ganze Arbeit der Gerichtsmediziner.
    Mir würde es grausen, dauernd Leichen aufschneiden zu müssen.
    Mein Sohn ist junger Mediziner (vor kurzem die Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin gemacht).
    Er war natürlich auch in der Gerichtsmedizin, um die Arbeit dort genauer kennenzulernen.
    Selber hätte er dort nicht bleiben und seinen Beruf ausüben wollen.
    Gut, dass es viele andere Ärzte gibt, denen es nichts ausmacht, in der Gerichtsmedizin zu arbeiten!
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#2 LothiAnonym
  • 20.01.2023, 18:00h
  • Antwort auf #1 von Vitellia
  • Klar ist die Gerichtsmedizin der Ort wo gründlichst obduziert wird. Aber nicht jede Leiche landet auf den Stahltisch.
    Weißt Du überhaupt wieviele falsch ausgestellte Totenscheine es allein in Deutschland regelmäßig gibt? Ja, auch Ärzte sind nur Menschen die Fehler machen können, insbesondere wenns um die Todesursachen geht. Leslie Jordan ist nicht irgendwer gewesen.
    Somit wurde bei ihm gründlichst nachgeschaut.
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#3 VitelliaAnonym
  • 20.01.2023, 18:28h
  • Antwort auf #2 von Lothi
  • @Lothi,
    das stimmt und ist bekannt, dass Ärzte oftmals den Totenschein ausstellen, ohne genauer zu prüfen, ob eine kriminelle Tat die Todesursache ist.
    Nur, wenn sie gleich sehen, dass es z. B. eine Schusswunde ist.
    Das kann aber auch sehr schwierig sein, dies gut zu erkennen.
    Die Ärzte sollten jede Leiche umdrehen, ob sie viell. im Rücken eine Schusswunde hat.
    Auch eine Vergiftung kann nur die Gerichtsmedizin feststellen.
    Und doch müssten die Ärzte, bevor sie die Diagnose der Todesursache stellen, genau prüfen, ob der Verstorbene selber zu viele Tabletten schluckte, oder wer ihn vergiftet hat.
    Angehörige können bei älteren Leuten, um bald ans Erbe zu kommen, auch Gift in ein Getränk wie Tee gemischt haben - und was es sonst noch für kriminelle Handlungen gibt.
    Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen auf dem Friedhof liegen, die einen kriminellen Tod erlitten haben, der nicht aufgedeckt wurde.

    ABER: Genau die Gerichtsmedizin, von der ich geschrieben habe, hat keinerlei Verantwortung für solche Todesfälle.
    Das Gegenteil, sie kann alles genau analysieren und klären, ob es ein krimineller Tod war oder nicht.
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