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Großbritannien

Kirche von England entschuldigt sich bei queeren Menschen

"Wir haben euch nicht so geliebt, wie Gott euch liebt, und das ist zutiefst falsch", schreiben die Bischöfe in einem offenen Brief an die LGBTI-Community. An Diskriminierung halten sie jedoch fest.


Symbolbild: Queerer Protest bei der Generalsynode der Church of England im Jahr 2017 (Bild: MAGO / ZUMA Press)

Die Bischöfe der Kirche von England haben sich am Freitag bei queeren Menschen für Zurückweisungen und Ausgrenzungen entschuldigt. "Wir haben euch nicht so geliebt, wie Gott euch liebt, und das ist zutiefst falsch", heißt es in einem offenen Brief an die LGBTI-Community. "Die Gelegenheiten, bei denen Sie in unseren Kirchen eine feindselige und homophobe Antwort erhalten haben, sind beschämend, und dafür tun wir Buße."

Trotz ihrer Entschuldigung halten die Bischöfe allerdings weiterhin an der Diskriminierung von queeren Menschen fest. So hatten sie sich erst am Mittwoch nach fünfjähriger Beratung darauf verständigt, am Ehe-Verbot für gleichgeschlechtliche Paare festzuhalten (queer.de berichtete). Stattdessen kündigten sie ein umfangreiches "seelsorgerisches Angebot" an, damit sich queere Menschen in der Kirche willkommen fühlen. Dazu sollen – auf freiwilliger Basis – spezielle Gebete, Gottesdienste und Segenszeremonien gehören.

Ein detaillierter Bericht zu den Empfehlungen der englischen Bischöfe soll bei der Generalsynode veröffentlicht werden. Das kirchliche Gesetzgebungsorgan, das vom 6. bis 9. Februar 2023 in London tagt, soll über die Vorschläge abstimmen. Die 25 Millionen Mitglieder zählende anglikanische Church of England ist eine Staatskirche, formales Oberhaupt ist König Charles III. (cw)

#1 stephan
  • 21.01.2023, 11:29h
  • Ja, so etwas ist lächerlich!

    Wir bedauern, wie wir Euch angesehen und behandelt haben, Euch aber heute völlig gleich und diskriminierungsfrei zu behandeln, lehnen wir ab.

    So macht sich eine Organisation, ein Mensch, hier eine Kirche lächerlich! Das ist nicht unser Problem, aber wir sollten die Lächerlichkeit solchen Handelns aufzeigen und herausstellen!
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#2 VitelliaAnonym
  • 21.01.2023, 12:06h
  • Nicht zu fassen, was bei den Kirchenbrüdern abgeht.
    Erst entschuldigen sie sich mit Gottes Liebe, um sich schön auszustellen.
    Und sofort ist Schluss mit Gottes Liebe!
    Sie sind gegen die Homo-Ehe, obwohl ihr Gott doch auch Schwule erschaffen hat.

    Und dann auch noch der Blödsinn:
    "Stattdessen kündigten sie ein umfangreiches "seelsorgerisches Angebot" an, damit sich queere Menschen in der Kirche willkommen fühlen.
    ==> Dazu sollen auf freiwilliger Basis spezielle Gebete, Gottesdienste und Segenszeremonien gehören."

    Bekloppt, was sie anderen Menschen, die ihnen nicht passen, vorschlagen.
    Die Typen denken nicht mit dem Hirn, nur mit der Hypophyse, der Hirnanhangdrüse, wenn sie sich einbilden, dass nun queere Menschen in Scharen in ihre Kirche strömen.
    Kein Einziger kommt, wenn er gescheit ist - gescheiter und besser als die Typen mit religiösen Vorschriften.
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#3 SchonProfil
  • 21.01.2023, 13:50hFürth
  • Behaltet Euren Glauben und Euren Gott, wir brauchen beides nicht. Ihr seid mit Eurem Hass ein Auslaufmodell.
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#4 FinalmSposato
  • 21.01.2023, 15:05h
  • Antwort auf #2 von Vitellia
  • Absolut. Entschuldigungen anzunehmen ist freiwillig. Müssen muss man gar nichts.

    Doch ist das gar keine Entschuldigung. Dafür müsste man erkennen das man was falsch gemacht hat und sein Tun bereuen.

    Davon sehe ich hier gar nichts. Im Gegenteil! Mit der strikten Weigerung unsere Beziehungen endlich zu anerkennen und zu unterstützen, die selbstverständlich genauso wertvoll wie heterosexuelle Beziehungen sind, stehen sie uns genauso ablehnend und feindlich gesinnt gegenüber wie vorher.
    Reines Marketing-Gesülze.
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#5 VitelliaAnonym
  • 21.01.2023, 15:25h
  • Antwort auf #3 von Schon
  • Leider, leider nicht!
    Kein Auslaufmodell, so viele Sekten gibt es!
    Und der Papst und seine Kirche werden auch nicht verschwinden - trotz vieler Kirchenaustritte.

    Denken Sie an die USA mit sehr vielen Evangelikalen, die natürlich gegen Schwule, Lesben, Transmenschen sind.
    Die verbohrten Evangelikalen haben es auch durchgesetzt, dass Abtreibung jetzt unter Strafe steht.
    Sie und noch viel mehr Sekten sind damit gegen Frauen in einer echten Notlage.
    Ohne schwerwiegende Gründe würde eine Frau den Fötus lieber zu einem Kind heranwachsen lassen.
    Die Frommen mischen sich überall frech ein.
    JEDE Glaubensgemeinschaft ist gegen Schwule und Transmenschen.
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#6 FinalmSposato
#7 wadimAnonym
#8 kuesschen11Profil
  • 21.01.2023, 17:03hFrankfurt
  • Wie doppelzüngig diese Kirche doch daherkommt, erst entschuldigt sie sich gegenüber den Opfern und im gleichen Tun stellt sie sich gegen die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

    Der falsche Segen kommt aus der Quelle dieser Glaubensgemeinschaften, denn deren Verhalten ist nicht diskriminierungsfrei. Die Bischöfe selbst stehen mitten in ihrem Sündenfass.
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#9 SchonProfil
  • 21.01.2023, 17:43hFürth
  • Antwort auf #7 von wadim
  • Wie sieht Dein Kompromiss aus?
    Mein Vorschlag: Leben und Leben lassen. Wer mich leben läßt, den lasse ich auch leben. Wer mich bekämpft, den bekämpfe ich auch. Die Schonzeit für klerikale Hassredner ist vorbei. Hass ist keine Meinung und Hass darf keine Zukunft haben.
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#10 VitelliaAnonym
  • 21.01.2023, 19:50h
  • Antwort auf #6 von FinalmSposato
  • @FinalmSposato,
    Sie schreiben "In den USA gibt es queere Kleinst-Sekten die wir selbst gründeten."
    Welche sind das?

    Ansonsten reichen Sekten wie
    Zeugen Jehovas, Adventisten,
    Orthodoxe Kirche von Amerika (offizieller Name) Mormonen, Methodisten, Baptisten, Täufer, Pietisten, Methodisten, Presbyterianer usw.

    Alle behaupten, den einzig wahren Glauben zu haben.
    Also sagen alle nicht die Wahrheit!
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