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Polizeibericht

Berlin-Mitte: Schwulenfeindlicher Angriff um 7 Uhr morgens

Zwei Männer im Alter von 30 und 32 Jahren wurden Freitagfrüh in der Brückenstraße aus einer Gruppe heraus beleidigt und getreten. Der Jüngere erlitt Verletzungen an Kopf, Knien und Hals.


Die Berliner Polizei macht vermutete queerfeindliche Gewalt gezielt publik (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Am frühen Freitagmorgen wurde in Berlin-Mitte ein Mann homofeindlich beleidigt und seine Begleitung mehrfach getreten. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstag.

Nach bisherigem Kenntnisstand waren die beiden Männer im Alter von 32 und 30 Jahren gegen 7 Uhr in der Brückenstraße Ecke Rungestraße unterwegs, als der Ältere zunächst aus einer Gruppe von vier Männern heraus homophob beleidigt wurde. Anschließend nahm einer aus der Gruppe den Jüngeren in den Schwitzkasten, so dass dieser keine Luft mehr bekam und in die Knie ging. Ein weiterer Unbekannter aus der Gruppe trat ihm dann mehrfach gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Männer in unbekannte Richtung.

Der 30-Jährige erlitt Verletzungen an Kopf, Knien und Hals und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, welches er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte. Die weiteren Ermittlungen hat, wie bei Hasskriminalität üblich, der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen. Nähere Angaben zur den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)

#1 aux_Anonym
  • 21.01.2023, 16:41h
  • Trat - mehrfach - gegen - den - Kopf?

    Diese Tathandlung tendiert meines Erachtens Richtung Mordversuch.

    Für Spazierengehen im Morgengrauen.
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#2 TäteropferumkehrAnonym
  • 21.01.2023, 18:21h
  • Antwort auf #1 von aux_
  • Ach quatsch, wenn's gut läuft, ist es Körperverletzung. Ansonsten warte ich nur noch darauf, dass argumentiert wird, das Opfer sei dem Täter mit voller Absicht mehrfach mit dem Kopf voraus vor den Fuß gelaufen, der Täter hätte überhaupt keine Chance gehabt und überhaupt, was soll das denn, ER ist doch eigentlich das Opfer.
    Multipliziert von den Menschenfeinden rechts, evtl. mit Relevanz für die Springer-Hetz..., Pardon: Springer-"Presse" und hey, warum nicht bei Beischmerger & Co. einladen: "Queere Menschen - wie gefährlich sind sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?"

    Ich bin es so leid mit all dem, was hier in diesem Land mittlerweile schief/gegen uns läuft.
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#3 queergayProfil
  • 21.01.2023, 21:53hNürnberg
  • Vielleicht kann hier auch mal ein Ratgeber-Artikel erscheinen mit Tipps zur Selbstverteidigung und zum Selbstschutz bei solchen Angriffen?
    Welche Hilfsmittel hierzu darf man legal mit sich führen? Pfefferspray und anderes mehr? Laute Trillerpfeifen? Alarmsirenen?
    Das Mitführen von geeigneten Hunden wäre wohl auch eine gute Lösung zur Abschreckung und Abwehr.
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#4 ElenaAnonym
  • 21.01.2023, 22:31h
  • Antwort auf #3 von queergay
  • Pfefferspray ist sicher vernünftig. Alles andere ist im Zweifelsfall und ohne Waffenschein illegal. Legal ist hingegen jede Art von sportlicher Selbstverteidigung. Wer keinen klassischen Kampfsport mag, kann auf Taiji ausweichen. Es handelt sich um Meditation und langsame Übungen zur Energiearbeit und ohne zwingenden Körperkontakt. Dennoch ist es im Notfall - gegen Mensch und Tier - recht wirksam.
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#5 MalikAnonym
  • 22.01.2023, 15:08h
  • Mich würde ernsthaft interessieren wie viele dieser Täter der sogenannte Staatsschutz bisher eigentlich ermitteln konnte und die dann auch bestraft wurden.
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#6 LothiAnonym