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Antoine Fuqua als Regisseur

Michael Jacksons Neffe Jaafar wird zum "King of Pop"

Ein Darsteller für das neue Biopic "Michael" über Superstar Michael Jackson ist gefunden. Kein Geringerer als sein Neffe Jaafar Jackson soll in die Rolle des "King of Pop" schlüpfen.


Jaafar Jackson ist der Sohn von Jermaine Jackson, dem Bruder von Michael Jackson (Bild: Jaafar Jackson / twitter)
  • 31. Januar 2023, 00:41h 24 3 Min.

Jaafar Jackson (26) wird seinen verstorbenen Onkel Michael Jackson (1958-2009) im kommenden Biopic mit dem Titel "Michael" verkörpern. Das hat der Regisseur Antoine Fuqua (57) via Instagram bekannt gegeben. Der 26-Jährige ist der Sohn von Jermaine Jackson (68), dem Bruder von Michael Jackson und einstiges Mitglied der Band The Jackson Five. "Michael" wird damit die erste große Filmrolle für Jaafar Jackson sein.

"Wir sind stolz darauf, Jaafar Jackson als Michael ankündigen zu können – das Filmereignis, das den Weg des Mannes erforscht, der zum King of Pop wurde", schrieb der Filmemacher zu einem Schwarz-Weiß-Foto, das den jungen Darsteller von hinten mit Hut und in einer typischen Tanzpose seines verstorbenen Onkels zeigt. Auch Jaafar Jackson veröffentlichte das Foto auf seinem Instagram-Profil. "Ich fühle mich geehrt und demütig, die Geschichte meines Onkels Michael zum Leben zu erwecken. An alle Fans auf der ganzen Welt: Wir sehen uns bald wieder", erklärte er dazu.

Der Film ist bereits seit einem Jahr in Planung

Dass Fuqua als Regisseur fungieren wird, berichtete vor Kurzem "The Hollywood Reporter" (queer.de berichtete). Das Drehbuch stammt hingegen von John Logan (61). "Bohemian Rhapsody"-Produzent Graham King (61) ist als Produzent mit an Bord, ebenso John Branco und John McClain, die Jacksons Nachlass mitverwalten. "Die ersten Filme meiner Karriere waren Musikvideos und ich habe noch immer das Gefühl, dass Film und Musik ein großer Teil von mir sind", zitierte "The Hollywood Reporter" Faqua.

Fuqua produzierte in den 1990er Jahren unter anderem Musikvideos für Prince (1958-2016), Queen Latifah (52), Stevie Wonder (72) oder Usher (44). Als Filmregisseur inszenierte er zuletzt den Historienfilm "Emancipation", als Produzent war er an der Actionkomödie "Bullet Train" beteiligt. Das Filmstudio Lionsgate bestätigte bereits im Februar 2022, dass ein Biopic über den "King of Pop" in Arbeit sei.

Darüber handelt das Biopic

Das Biopic will ein "eingehendes Porträt des komplizierten Mannes" zeigen, "der zum King of Pop wurde. Es wird Jacksons ikonischste Auftritte zum Leben erwecken und einen fundierten Einblick in den künstlerischen Prozess und das Privatleben des Entertainers" geben. Der Film behandelt laut "The Hollywood Reporter" Jacksons Anfänge mit der Band The Jackson Five und seinen Aufstieg zum Superstar. Die Dreharbeiten zu "Michael" werden 2023 beginnen.

Michael Jackson starb 2009 im Alter von 50 Jahren. Er zählt zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten. Geschätzt 400 Millionen Tonträger soll er verkauft haben. 13 Nummer-eins-Singles in den Billboard-Charts verzeichnete er. Dazu kommen unter anderem zahlreiche Grammys und Brit Awards sowie ein Golden Globe. (cw/spot)

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Queere TV-Tipps
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#1 MeloneAnonym
  • 31.01.2023, 08:51h
  • Jackson war ein Pädophiler, er sollte nicht in Verbindung mit Queer gebracht werden.
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#2 DominikAnonym
  • 31.01.2023, 09:30h
  • Antwort auf #1 von Melone
  • Das ist nie bewiesen worden. Im Prozess wurde er in allen Anklagepunkten freigesprochen, und was medial vorgebracht wurde, war nie wirklich frei von Widersprüchen und der Mutmaßung, als ginge es seinen Beschuldigern dann doch eher um Publicity und vor allem Geld. Ich bin altmodisch und halte mich an den Grundsatz "Bis zum Beweis des Gegenteils gilt die Unschuldsvermutung", egal ob das Michael Jackson oder irgendwen anders betrifft.
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#3 Ith_Anonym
  • 31.01.2023, 10:13h
  • Antwort auf #2 von Dominik
  • Wenn du das Wort "Beweis" verwendest, stehst du allerdings in der Pflicht, festzulegen, was du damit meinst.
    Das ist nämlich die Krux an wissenschaftlicher Herangehensweise: Das Wort "Beweis" macht nur in einem Kontext Sinn, in dem Falsifizierbarkeit gegeben ist. Da du die Bedingungen bereits so definiert hast, dass alle verfügbaren Beweismittel vor dir als nichtig gelten (und vor Gerichten werden Zeugenaussagen in die Beweisaufnahme sehr wohl aufgenommen), ist es im Grunde irreführend von dir, den Begriff "Beweis" überhaupt zu verwenden.

    Ich schätze, was du sagen wolltest, war "alles, was nicht von einer Kamera aufgenommen wurde, wird im Zweifelsfalle als erfunden betrachtet".
    Das solltest du schon klar benennen. Sag einfach "Videoaufnahme", denn vermutlich ist es das, was du fordern würdest, und was tatsächlich offenbar nicht vorhanden ist. "Beweise"/Nachweise umfassen mehr als dieses Mittel.

    Wobei ehrlich gesagt das Anfertigen von Videoaufnahmen Opfern dann später auch als moralisch verwerflich angerechnet wird. Wer eine Kamera hinstellt, hat ja Dinge bestimmt bloß inszeniert und "normalerweise" wäre sowas nie vorgekommen. Ist also ein Indiz, dass hier bloß gefaked wurde.

    Täterverteidiger verstecken sich immer gern hinter "mangelnden" Beweisen, und wenn du dann das Sperma und die blauen Flecken findest, hat das Opfer bestimmt vorher erklärt, dass es halt auf harten Sex steht, und damit ist es dann immer noch keine Vergewaltigung, man kann ja schließlich nicht nachweisen, "nein" gesagt zu haben.
    Ich finde es eine Schande, wie mit Begrifflichkeiten umgegangen wird, die man derart wenig respektiert. Es geht bei Missbrauchsthemen nie um "Beweise". Es geht darum, für eine Welt zu kämpfen, in der sich Dinge nehmen kann, wer stärker ist, ohne dafür mit Konsequenzen rechnen zu müssen.
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