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Hamburg (queer.de) - Die Rio Reiser-Biografie "Das alles und noch viel mehr" von Hollow Skai, die Anfang März im Heyne Verlag erscheinen sollte, gibt es zunächst nur als elektronische Version bei Ciando. Das Haus wehre sich damit "gegen Versuche, mit zensurähnlichen Praktiken eine Publikation zu verhindern", erklärte Heyne gestern. Die Erben des Musikers ("König von Deutschland") haben juristische Schritte gegen das Buch eingeleitet, um Nachbesserungen zu erwirken. Nach dem Tod Reisers hatte es bereits mehrfach Streit um den Nachlass gegeben. Der Hamburger Journalist und Musikexperte Hollow Skai, der zuvor Bücher über die Scorpions und Punk verfasste, hatte nach Verlagsangaben Reiser 25 Jahre lang immer wieder interviewt, porträtiert und begleitet. Neben Interviews mit Freunden und Musikkollegen habe der Autor auch die Brüder des Künstlers befragt und ihr Einverständnis für das Werk erhalten. (jg)



Lass uns'n Wunder sein

Die Faszination Rio Reisers ist ungebrochen. Doch wer war Rio Reiser aber wirklich? Eine neue Doku gibt Antwort.
Erinnerungen an Rio Reiser

Vor zehn Jahren ist der schwule Protestsänger von "Ton Steine Scherben" gestorben. Ein Themenabend im Kino erinnert an ihn.
#1 hwAnonym
  • 14.03.2006, 15:39h
  • depressiv, krank verquollen und frustriert
    soll er die letzten lebenswochen vor sich hingedämmert haben....so sieht´s der autor des gewinnerheischenden verlags.

    gut verkäufliches ende eines menschen,
    der links geblieben ist, während das ganze spektrum nach rechts rückte.
    (so, das hat er jetzt davon, wer nicht mitkommt, den bestraft das leben).

    jetzt gibt es wohl menschen, die sich gegen diese leichenfledderei wehren.
    ich find das schön.
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#2 SchorschAnonym
  • 15.03.2006, 08:34h
  • @hw: Du meinst, er ist mit seinem Leben nicht zurecht gekommen, weil er links war und geblieben ist? Ja, das klingt plausibel - das kann vermutlich fast jeder durch Erfahrungen aus seinem Bekanntenkreis bestätigen. Schön, dass Du das mal so klar sagst. Das findet man leider selten. Aber trotzdem ist es doch okay, wenn jemand das Elend mal im Buch darstellen will, oder? Sonst rutscht nur wieder alles in so eine verlogene Glorifizierung ab.
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#3 hwAnonym
  • 17.03.2006, 18:02h
  • @) schorsch

    ja das glaub ich dir.
    liegt aber an deinem
    bekanntenkreis.
    verlogene glorifizierung ?
    kennst du dich da aus ?
    beginnt morgens vorm spiegel ?
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