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- 14. März 2006 1 Min.
Tupelo (queer.de) - 19 fundamentalistische Gruppen aus den USA haben erneut zum Boykott von Ford und Tochtermarken wie Volvo aufgerufen. Unter Führung der American Family Association (AFA) fordern die Konservativen, dass der Autokonzern "im Kulturkampf neutral bleiben" solle. Grund für den Aufruf, den die AFA auf ein Jahr befristet, seien unter anderem die Werbeaktivitäten des Autokonzerns in schwul-lesbischen Zeitschriften sowie die Unterstützung von CSDs (queer.de berichtete). Sean Kofosky von der Homo-Gruppe Triangle Foundation kritisierte die Drohung der Fundamentalisten scharf: "AFA ist eine extremistische Hass-Organisation, die nichts für Familien tut. Die bringen Leute lediglich dazu, Diskriminierung zu unterstützen. Sie kritisieren amerikanischen Firmen dafür, dass sie ihr Produkt in bestimmten Zielgruppen platzieren und die freie Marktwirtschaft unterstützen." Die in Tupelo (Mississippi) ansässige AFA tritt seit 1977 nach eigenen Angaben für "Familienwerte" ein und bekämpft hauptsächlich abweichende Meinungen und Darstellungen in den Medien. (dk)
Links zum Thema:
» AFA-Site 'Boycottford.com'















Family sucks!!!