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  • 15. März 2006 7 1 Min.

Washington (queer.de) - Homo-Gruppen protestieren gegen neue Sicherheitsüberprüfungsrichtlinien, die es Schwulen und Lesben erschweren könnten, im Auftrag der Regierung zu arbeiten. Bereits Ende Dezember 2005 soll die Bush-Regierung ohne Widerhall in den Medien die Regelungen angepasst haben. Demnach kann zwar weiterhin nicht "nur aufgrund der sexuellen Orientierung" ein "security clearance" verweigert werden. Allerdings hat die Regierung einen Absatz entfernt, nachdem Homosexualität "nicht als Basis für die Ablehnung einer Person" benutzt werden dürfe. Dieser Satz wurde 1997 von der Clinton-Regierung eingefügt. Die Änderung öffne "Interpretationsspielräume", kritisiert Joe Solomonese von der Human Rights Campaign, der größten amerikanischen Homo-Gruppe. "Es ist nicht überraschend, dass diese Regierung damit fortfährt, grundlegende Diskriminierungsverbote der letzten Regierung auszuhebeln", so Solomonese. Insbesondere für Militärangehörige könnte eine enge Auslegung der Richtlinien negative Konsequenzen haben. Ein Regierungssprecher sagte jedoch, dass diese Änderungen keine Auswirkungen auf Schwule und Lesben hätten. (dk)

-w-

#1 RalfAnonym
  • 15.03.2006, 16:24h
  • Warum wundert mich bei dem Land gar nichts mehr?

    Ist nur immer wieder traurig für die liberaleren Menschen, die es ja dort auch gibt - nur sind sie leider in der Minderheit! Die Mehrheit hat diese Regierung gewählt.
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#2 ichAnonym
  • 15.03.2006, 18:14h
  • Wenns keine Auswirkung hat, hätte man den Satz auch stehen lassen können. Er wurde aber gestrichen, ergo hats auch Auswirkungen, so einfach ist das.
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#3 björnmAnonym
  • 15.03.2006, 19:08h
  • wenn ich ne hete mit familienpotential am wickel hab, is die sublim erpressbarer, schon wegen der kids.
    aus denen soll ja was werden, also ist
    vorauseilendes gehorsam bei den schon im abo, ein staat mag das. wenn deren kids dann auch zur army gehen, haben die den müll schon im kopf.
    insofern sind heten rentabler. auch für staatlichen mord (tucholsky).
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