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"Unruheherd"
Spahn verkauft umstrittene Villa in Berlin
Ein unrühmliches Kapitel im Leben von Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn ist zu Ende gegangen. Die Villa, die er sich gemeinsam mit seinem Ehepartner im Sommer 2020 leistete, wechselte nun den Besitzer.
- 16. Februar 2023, 12:18h 2 Min.
Dass sich Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (42) und Ehemann Daniel Funke (41) mitten in der Corona-Pandemie eine Villa in Berlin geleistet haben, stieß vielen Menschen sauer auf. Dieses unrühmliche Kapitel hat nun sein jähes Ende gefunden – wie Spahn gegenüber "t-online" bestätigte: "Ja, wir haben das Haus verkauft".
Zu dieser Entscheidung hätten mehrere Faktoren geführt. Einer davon sei die Einsicht: "Der Kauf damals, das war der falsche Zeitpunkt, mitten in der Pandemie." Auch habe der Unmut einiger Personen Züge angenommen, die nicht mehr tolerierbar waren: "Regelmäßig kommt anonyme Post, erst kürzlich wieder ein Paket mit Fäkalien", schildert Spahn. Zudem versammelten sich offenbar immer wieder Menschengruppen vor dem Anwesen, um zu demonstrieren.
Noch wohnen die Spahns in der Villa
Die Folge: "Aus dem erhofften Rückzugsort" im Berliner Nobelviertel Dahlem "ist ein Unruheherd geworden, auch durch eigene Fehler im Umgang damit." Da bislang noch kein neues Domizil gefunden wurde, bleibt das Paar jedoch vorerst in dem Haus wohnen. Der Umzug sei laut des Berichts für Mitte dieses Jahres geplant.
Laut "t-online" habe das Ehepaar das Anwesen mit Hilfe eines Maklers für 5,3 Millionen Euro abgestoßen – und durch den Verkauf einen Verlust von 200.000 Euro gemacht. "Finanziell hatten wir uns gestreckt. Da geht es uns nicht anders als vielen anderen, die sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Die Inflation tut ihr Übriges", so Spahn gegenüber dem Portal.
Die Kauf der Villa war im Spätsommer 2020 bekanntgeworden (queer.de berichtete). Der damalige Gesundheitsminister reagierte empfindlich auf Presseberichte zu seinem Eigenheim: So ging er gegen Medien vor, die über die exakte Höhe des Kaufpreises und die Einzelheiten der Finanzierung berichteten. Im März 2021 erklärten seine Anwälte jedoch einen "Rechteverzicht", so dass die Medien frei darüber berichten durften. (spot/cw)
















Ich bin mal frech und formuliere es für die "andere Seite" um:
Auch habe die Dreistigkeit einiger realitätsfernen Politiakteur*innen und Lobbygehilf*innen Züge angenommen, die nicht mehr tolerierbar sind.
Spahns abwitziger Take hier, die letzten Tage Frau Klöckner mit ihrer piefigen Interpretation von Kellyanne Conways "alternative facts"-Abscheulichkeit (Frau Klöckner behauptete in einem Format von Julian Reichelts ROME Medien, "SCHULER! Fragen, was ist", Friedrich Merz habe nie im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsgeflüchteten von "Sozialtourismus" gesprochen - wobei jeder im Netz das Interview sehen kann, in dem Merz das "rein zufällig" über die Lippen geht.