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Aussehen hat sich verändert

Nach Grammy-Auftritt: Madonna wehrt sich humorvoll gegen Hater*­innen

Madonna hat mit ihrem veränderten Aussehen bei den diesjährigen Grammys für Aufregung gesorgt. Doch die Sängerin lässt die Beauty-Doc-Gerüchte nicht auf sich sitzen – und wehrt sich mit Humor.


Madonna sorgt derzeit immer wieder für Diskussionen (Bild: Twitter / Madonna)
  • 21. Februar 2023, 12:02h 8 2 Min.

Pop-Ikone Madonna hat bei den diesjährigen Grammys für Aufregung gesorgt. Grund war das veränderte Aussehen der Sängerin. Mit einem sehr glatten Gesicht und prallen Lippen zeigte sich die 64-Jährige bei der Preisverleihung in Los Angeles. Es folgten hämische Kommentare im Netz, viele spekulierten darüber, ob die Sängerin noch schnell dem Schönheitschirurgen einen Besuch abgestattet hat. Nach all der Kritik konterte Madonna nun humorvoll auf Twitter.

"Schaut mal, wie süß ich jetzt bin, wo die Schwellung von der Operation zurückgegangen ist. Lol", schrieb die Sängerin mit einem lachenden Smiley zu einem Foto von sich. Darauf ist sie in einer zerrissenen Jeans und einer schwarzen Jacke sowie einer Baseball-Cap mit der Aufschrift "Spirituell hungrig" zu sehen. Ihre langen, orangenen Haare hat sie zu mehreren Zöpfen geflochten. Mit verschränkten Armen blickt sie in die Kamera.

Kritik an Presse

Schon wenige Tage nach der Preisverleihung wehrte sich Madonna gegen die Hasskommentare im Netz. "Anstatt sich auf das zu konzentrieren, was ich in meiner Rede gesagt habe, nämlich, die Furchtlosigkeit von Sam und Kim wertzuschätzen, haben sich viele Leute dazu entschieden, nur über die Nahaufnahmen von mir zu sprechen", schrieb sie zu einem Instagram-Video mit Aufnahmen des Abends. Die deutsche Sängerin Kim Petras (30) bekam als erster offen transgeschlechtlicher Mensch gemeinsam mit dem nichtbinären Musikstar Sam Smith (30) den Grammy verliehen (queer.de berichtete).

Das lange Objektiv des Pressefotografen würde jedes Gesicht verzerren, erklärte die "Queen of Pop". Sie sei wieder einmal im Blick von Altersdiskriminierung und Frauenfeindlichkeit gefangen. Und sprach von einer Welt, "die sich weigert, Frauen über 45 zu feiern, und die das Bedürfnis verspürt, sie zu bestrafen, wenn sie weiterhin willensstark, fleißig und abenteuerlustig sind".

Madonna hatte letztes Jahr queere Fans irritiert, weil sie sich hinter den queerfeindlichen Komiker Dave Chappelle gestellt hatte (queer.de berichtete). (spot/cw)

#1 DominikAnonym
  • 21.02.2023, 13:22h
  • Es ist schon krass zu sehen, in welchem Zustand sie sich mittlerweile befindet. Klar, es ist ihr Leben und ihr Gesicht, aber normal (im Sinne von unbedenklich) ist das trotzdem nicht. Allein wenn man sich schon den kurzen Clip hier anschaut: Totally stoned wirkt sie da; so, als sei sie grad in einer ganz anderen Welt unterwegs. "Love, L'amour... and Jesus is in the house..." - Ähm, jaa.. Okay...
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#2 Lars3110
  • 21.02.2023, 14:31h
  • Und schon wieder die Falschbehauptung, dass Kim Petras als erste/r Trans* den Grammy bekommen hat.
    Nein, das war Wendy Carlos, sie hat damals gleich 3 Grammys bekommen.
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#3 Rhubarb
  • 21.02.2023, 18:43h
  • Weiß jetzt nicht, ob jede Bemerkung über Madonnas neues Gesicht den Autor zum "Hater" macht, oder ob jeder Post mit einem "LOL" automatisch als "humorvoll" zu bezeichnen ist. Ich finde ihre Antwort ziemlich pampig. Ist ihr gutes Recht, aber souverän ist anders.
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