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Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit

"Queer leben": Auftaktveranstaltung mit 200 Teilnehmenden

Es geht los: Queere Organisationen arbeiten in Arbeitsgruppen mit, den Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit so auszugestalten, dass sich etwas bewegt.


Der Queerbeauftragte Sven Lehmann hat Dutzende von Initiativen und Organisationen nach Berlin eingeladen (Bild: Cornelis Gollhardt)

  • 20. März 2023, 16:29h 2 2 Min.

Zur Auftaktveranstaltung von "Queer leben" haben sich am Montag 200 Teilnehmende aus Bundesministerien, den Bundesländern und der Zivilgesellschaft in Berlin getroffen. Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), hatte zuvor Gruppen eingeladen, sich in dem Arbeitsgruppenprozess einzubringen (queer.de berichtete).

Unter dem Motto "Queer leben" soll der Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. Auf der Veranstaltung hielt Autorin und Publizistin Carolin Emcke die Keynote-Rede über die aktuelle gesellschaftspolitische Situation von queeren Menschen.

Danach trafen sich erstmalig die Arbeitsgruppen, um weitere Schritte für die Zusammenarbeit zu vereinbaren. Ziel des nun beginnenden ressortübergreifenden Arbeitsprozesses ist die Priorisierung, konkrete Ausgestaltung und Umsetzung der im Aktionsplan vereinbarten Maßnahmen. Die Ergebnisse dieses Prozesses sollen 2024 vorgestellt werden.

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"Ich bin überwältigt von dem großen Interesse. Noch nie kamen so viele Vertreter*innen von Bundesministerien, Bundesländern und der Zivilgesellschaft zusammen, um über die Förderung von Akzeptanz und den Abbau von Diskriminierung von LSBTIQ* zu beraten", erklärte Sven Lehmann nach dem Treffen. "Erstmals arbeiten ab jetzt in allen politischen Feldern Bundesministerien, Bundesländer und LSBTIQ*-Community auf Augenhöhe an Maßnahmen für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt." Das Engagement der Gruppen sei "unentbehrlich" und werde "maßgeblich" zum Erfolg des Aktionsplan beitragen, so der Grünenpolitiker, der auch Staatssekretär im Familienministerium ist.

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Zu den Teilnehmenden gehören 78 Initiativen und Verbände, darunter etwa queere Organisationen aus ganz Deutschland oder auch der Deutsche Fußballbund, die Türkische Gemeinde oder der Deutsche Gewerkschaftsbund. "Schön, dass wir mit so vielen für mehr Vielfalt starten", erklärte dazu DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel.

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Ähnliche Aktionspläne gibt es – mit Ausnahme von Bayern – bereits in allen Bundesländern. (dk)

#1 VitelliaAnonym
  • 20.03.2023, 17:26h
  • Ganz toll, dass es so viele sind!
    In Zeiten einer braunen Hetzpartei im Bundestag - auch und besonders gegen queere Menschen - umso wichtiger.
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#2 elimAnonym
  • 20.03.2023, 19:51h
  • Antwort auf #1 von Vitellia
  • Wie im Link erwähnt haben sich insgesamt etwa doppelt so viele Organisationen beworben. Und das Absageschreiben gibt zumindest Hoffnung, doch für Spezialthemen in der Kontaktliste zu verbleiben.
    Trotz einer gewissen Enttäuschung hab ich in der Liste doch Organisationen gesehen bei denen ich auf gute Arbeit hoffe. wir werden sehen, was bei rauskommt.
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