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- 22. März 2006 1 Min.
Washington (queer.de) - Die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) will das Verbot von Blutspenden für Schwule abschaffen. Das hat FDA-Sprecher Stephen King der "Washington Post" berichtet. Derzeit sind alle Männer von einer Blutspende ausgeschlossen, die nach 1977 Sex mit mindestens einem Mann gehabt haben. Diese Regelung wurde Anfang der 80er Jahre wegen der steigenden Zahl von HIV-Infektionen eingeführt. King sagte der "Post", dass mehrere Organisationen, darunter das Rote Kreuz, behaupten, das lebenslange Verbot sei unangemessen. Es wird nun darüber diskutiert, ob schwule Spender zugelassen werden, die in den letzten Monaten keinen Sex gehabt haben. Auf einem FDA-Treffen soll im Laufe des Jahres über die Änderung der Regularien entschieden werden. Kanada hat nach Bekanntgabe der US-Diskussion bereits ein Ende des Blutspendeverbots für Schwule abgelehnt. Auch in vielen europäischen Ländern, inklusive Deutschland, sind aktive Homosexuelle offiziell von der Blutspende ausgeschlossen. (dk)















Das würde dann also heißen wenn ich mich kurz vor der Spende infiziere würde verseuchtes Blut nicht erkannt??
Falls das stimmt, ist es tatsächlich so eine Sache mit schwulen Blutspenden...
Ob jetzt ungerecht, diskriminierend oder nicht, das statistische Risiko ist bei Schwulen nunmal immernoch deutlich (!!) höher, auch wenn die Heteros aufholen.
Risikogruppen müssen da unbedingt rausgehalten werden, bei Blutkonserven muss die größmögliche Sicherheit herrschen.
Wie man diese Regelungen nachprüfen will bleibt mir aber ein Rätsel....