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- 23. März 2006 2 Min.
Berlin (queer.de) - Quelle, der größte Versandhändler Europas, stoppt den Verkauf der britischen Marke Lonsdale, weil die Kleider mit Rechtsradikalen in Zusammenhang gebracht werden. "Quelle distanziert sich klar von allen extremistischen Tendenzen", so Geschäftsführer Michael Badke zum britischen "Independent". "Wir wollen dem Eindruck entgegenwirken, dass wir Rechtsextremisten mit dem Verkauf dieser Waren unterstützen." Lonsdale-Produkte sind unter Neo-Nazis populär, weil der Name die Buchstabenfolge NSDA enthält. Die Marke ist allerdings auch in der Gay-Community beliebt. So sponserten die Briten unter anderem den letztjährigen CSD in Köln. Lonsdale versuchte zudem mit einer Anti-Rassismus-Kampagne, vom rechten Image wegzukommen. So sponserte das Unternehmen zur Irritation vieler Rechter ein multikulturelles Festival in Ostdeutschland. Die SPD-Jugendorganisation (Jusos) im niedersächsichen Papenburg hatten Quelle auf die Lonsdale-Kontroverse aufmerksam gemacht. Inzwischen bedauern die Jungpolitiker aber teilweise die Wirkung ihres Vorstoßes: "Wir haben zu wenig beachtet, dass sich Lonsdale offensiv gegen Rassismus einsetzt und gestehen diesen Fehler eindeutig ein", so eine Mitteilung auf der Jusos-Website nach Angaben der "taz". Diese Passage ist scheinbar inzwischen auf der Seite geändert worden. In der aktuellen Version gibt die Jugendorganisation aber weiterhin an, dass es nicht ihr Ziel der Aktion gewesen sei, dem Unternehmen Lonsdale Schaden zuzufügen. "Wir sind uns der Seriosität des Unternehmens durchaus bewusst", heißt es dort. Quelle macht ungefähr 15 bis 20 Prozent des Deutschlandumsatzes der Marke aus. (dk)
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» Jusos Papenburg













Das Hakenkreuz, eigentlich ein Symbol der Sonne und des Glücks in indogermanischen Kulturen, ist hier nun völlig verboten, weil die Nazis es verwendet haben. Sommersonnenwendfeiern gab's auch schon vor den Nazis, auch das ist heute ziemlich verpönt.
Ich finde, wir sollten uns nicht unsere Kultur und Vergangenheit von solchen Idioten stehlen lassen.
Ebenso sollte auch eine Firma sich nicht ausnutzen lassen und das tun die scheinbar auch nicht, sondern kämpfen gegen den Rechten Sumpf! Das gefällt mir.