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Zum 120. Geburtstag von Charles Jackson
Der Beginn der homosexuellen US-Literaturgeschichte
Am 6. April 2023 jährt sich der Geburtstag von Charles Jackson zum 120. Mal. Der amerikanische Autor schrieb mit "Die Niederlage" den ersten US-Roman, der eine mannmännliche Liebe in den Mittelpunkt stellte.

Charles Jackson (1903-1968) wurde vor durch die Verfilmung seines Alkoholiker-Dramas "Das verlorene Wochenende" (The Lost Weekend) bekannt (Bild: Carl Van Vechten / Library of Congress)
- Von Joachim Bartholomae
6. April 2023, 05:17h - 12 Min.
Charles Jackson (1903-1968) ist heute vor allem als Autor eines einzigen Buchs bekannt: des Romans "Das verlorene Wochenende" aus dem Jahr 1944 (deutsche Ausgaben 1946 und 2014, siehe queer.de-Besprechung "Die Sehnsüchte des schwulen Alkoholikers"), dessen Verfilmung durch Billy Wilder den Autor schlagartig berühmt machte. Jackson schrieb fünf weitere Romane, von denen zwei auch ins Deutsche übersetzt wurden; In seinem zweiten Roman "Die Niederlage" (1946, siehe queer.de-Rezension "Amerikas erster schwuler Liebesroman") erzählt. Jackson, wie ein verheirateter Mann "verbotene" Gefühle für einen jungen Offizier entwickelt. Mit 5.000 verkauften Exemplaren war auch "Die Niederlage" in den USA recht erfolgreich. Klaus Mann äußerte deshalb die optimistische Auffassung, in Amerika habe "sowohl das Feuilleton wie das Lesepublikum die Bedeutung dieses Themas" erkannt.
Bereits in seinem ersten Roman hatte Jackson das Thema der mannmännlichen Liebe gestreift. Der Protagonist Don Birnham erinnert sich an ein peinliches Ereignis, das seine Schulausbildung abrupt beendete:
In seinem allerersten Monat am College brachte er einem älteren Studenten eine leidenschaftliche Heldenverehrung entgegen, die als unheilvolle Schwärmerei Skandal und öffentliche Schande nach sich zog, denn niemand hatte verstanden oder auch nur zu verstehen versucht, worum es ihm ging, am wenigstens der ältere Student, der nun von allen anderen als Held verehrt wurde.
Eine solche "unheilvolle Schwärmerei" steht auch im Zentrum des zweiten Romans, wobei es sich nun jedoch um einen ganz realen Helden handelt. Die Handlung spielt im Jahr 1943, die USA befinden sich im Krieg, und Cliff Hauman, der junge Captain, dessen Charme der Familienvater John Grandin erliegt, ist auf Genesungsurlaub, nachdem er bei der Schlacht um die Pazifikinsel Guadalcanal schwer verwundet wurde. Obwohl Grandin doppelt so alt ist wie Hauman, kommt er "sich wie ein kleiner Junge vor, der einen Mitschüler als Helden verehrte". Auch der junge Offizier bringt seinem zivilen Verehrer eine fast kindliche Bewunderung entgegen, jedoch frei von erotischen Absichten.
Sichtbarkeit mit erhobenem Zeigefinger
Noch nie zuvor war in den USA ein Roman veröffentlicht worden, der sich ausführlich dem Thema mannmännlicher Liebe widmet. Zwar hatten schon 1933 die Amerikaner Charles Henri Ford und Tyler Parker mit "The Young and Evil" (in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Verruchte Jugend" im Männerschwarm Verlag erschienen) einen sehr provokanten, sexuell expliziten (und formal experimentellen) Roman über homosexuelles Leben geschrieben, doch dieses Buch erlebte seine Erstveröffentlichung mit 500 verkauften Exemplaren in Paris und wurde erst 1975 in den USA aufgelegt. Zwei Jahre nach "Die Niederlage" begann mit Gore Vidals "Der geschlossene Kreis" die homosexuelle Literaturgeschichte der USA im engeren Sinne; anders als Jackson beschreibt Vidal eine zwar unglücklich verlaufende, aber immerhin zeitweilig erwiderte Liebe unter Männern. Doch auch Vidal hütet sich davor, sich seinem Thema auf bejahende, zustimmende Weise zu nähern: Er stellt dem Roman als Motto ein Bibelzitat voran: "Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule." (1. Mose 19,26) Auf diese Salzsäule (pillar) bezieht sich der amerikanische Titel des Romans – "The City and the Pillar" – und stellt damit die Handlung in den Kontext der sittlich verwahrlosten "Städte der Ebene", Sodom und Gomorrha. Offenbar war Vidal wie vor ihm schon Jackson der Meinung, nur mit warnend erhobenem Zeigefinger über mannmännliche Liebe schreiben zu können.
Im internationalen Vergleich geraten vier Romane in den Blick: Schon 1914 schreibt E. M. Forster mit "Maurice" ein hochemotionales Plädoyer für die körperliche Liebe zwischen Männern; hier rechtfertigt sich die Titelfigur jedoch nicht vor seiner Frau, sondern vor seinem besten Freund Clive, mit dem er eine platonische Liebesbeziehung führt. Der Roman wurde erst 1971, nach Forsters Tod, veröffentlicht (und 1987 von James Ivory verfilmt). 1929 veröffentlicht Marguerite Yourcenar den Roman "Alexis oder der vergebliche Kampf". In der Form eines langen Briefes erklärt ein Mann seiner Frau die Unüberwindbarkeit seiner homosexuellen Bedürfnisse. Yourcenars Untertitel scheint bei Jacksons "Die Niederlage" ("The Fall of Valor") Pate gestanden zu haben. Und 1956 veröffentlicht Julien Green den bereits in den 1930er Jahren verfassten Roman "Der Übeltäter": Als Hedwige erfährt, dass Jean, den sie liebt, in ihren Vetter verliebt ist, nimmt sie sich das Leben. Jeans Bekenntnisbrief, in dem er offen auf seine Homosexualität zu sprechen kommt, wurde in der Erstausgabe gestrichen und erst in den 1980er Jahren wieder eingefügt. Erster deutschsprachiger Autor, der einen literarischen Rechtfertigungsversuch unternahm, war der Schweizer Alexander Ziegler. Dessen 1975 erschienener Roman "Die Konsequenz" wurde 1977 vom heutigen Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen verfilmt, mit Jürgen Prochnow in der Hauptrolle. Obwohl Zieglers Melodram in der Schwulenbewegung jener Jahre als Schnulze abgetan wurde, wird hier die reine, selbstaufopfernde Liebe unter Männern als natürlich vorausgesetzt; die fatalen Folgen der homosexuellen Liebe hat ausschließlich die verständnislose Gesellschaft zu verantworten.
Präzises Sittengemälde der 1940er Jahre

Jacksons Roman "Die Niederlage" ist im Männerschwarm Verlag erschienen
Heutige Leser werden die moralische Entrüstung über eine Sexualität, die in zivilisierten westlichen Ländern längst als fester Bestandteil des menschlichen Verhaltensrepertoires verstanden wird, vielleicht befremdlich finden. Im Fall von Jacksons "Die Niederlage" haben wir es jedoch mit einem in vielerlei Hinsicht äußerst präzisen Sittengemälde der 1940er Jahre zu tun, das die Lebensumstände einer Epoche zur Anschauung bringt, an die sich nur noch wenige zu erinnern vermögen. Aus diesen Lebensumständen erklären sich auch die geschlechts- und klassenspezifischen Verhaltensweisen der Romanfiguren, die uns heute weitaus antiquierter erscheinen, als sie historisch tatsächlich sind. Für die Übersetzung erwies es sich beispielsweise als Herausforderung, ganz und gar auf das Wort "verdammt" zu verzichten, denn wie in einer kleinen Szene im Roman nachzulesen, errötet selbst ein Soldat, als dieses Wort gesprächsweise verwendet wird. Höchst modern zeigt sich Jackson dagegen mit der von seinem Held John Grandin vorgetragenen Theorie, alles Sexualverhalten sei nur eine Frage der "Abstufung", der Mann des richtigen Maßes, im Roman verkörpert vom braven Ehemann Bill Howard, stehe als "Glückspilz" im Zentrum eines breiten Spektrums möglicher Verhaltensweisen.
Zwei Jahre später, im Jahr 1948, formuliert Alfred Kinsey in "Das sexuelle Verhalten des Mannes": "Nur der menschliche Geist führt Kategorien ein und versucht, die Tatsachen in bestimmte Fächer einzuordnen. Die lebende Welt ist in allen ihren Aspekten eine Kontinuität. Je eher wir uns dieser Tatsache in Bezug auf die menschliche sexuelle Verhaltensweise bewusst werden, desto eher werden wir zu einem gesunden Verhältnis der Realitäten gelangen."
Homoerotische Wünsche, die im Innern schlummern
Kinseys "heterosexuell-homosexuelle Zuordnungsskala" mit Werten von 0 bis 6 hat trotz gewisser methodischer Fragwürdigkeiten ihren Ehrenplatz in der Sexualwissenschaft bis heute behaupten können; die Übereinstimmung mit den Ansichten der Romanfigur John Grandin legt nahe, dass eine solche Sichtweise Ende der 1940er Jahre in der Luft lag. Im ersten Teil von "Die Niederlage" beschreibt Jackson, wie Grandin während der Zugfahrt unverhofft in ein lächelndes Gesicht blickt:
Als er Grandins Sessel erreichte, geriet der baumlange Kerl ins Straucheln und musste sich mit der Hand am Gepäcknetz über Grandins Kopf festhalten, um nicht gegen das Fenster zu prallen. In dieser instabilen Haltung sah er auf ihn hinab und lächelte. John Grandin gelang es nicht sofort, das Lächeln zu erwidern; es war das mit Sicherheit umwerfendste Lächeln, das er je gesehen hatte, und er war wie vom Donner gerührt. Als er sich gefangen hatte, war der Soldat schon gegangen.
Im Moment der Überraschung wird die Selbstkontrolle außer Kraft gesetzt, und authentische, wenn auch vielleicht ungewollte Regungen brechen sich Bahn. Auf diesen Mechanismus verweist das Macbeth-Zitat, das Jackson dem Roman vorangestellt hat: "Unvorbereitet, ward nur des Mangels Diener unser Wille."
Ein Mann mittleren Alters, zutiefst erschöpft, reist auf eine entlegene Badeinsel; dort wird er vom Anblick eines schönen Jünglings verzaubert, und unter dem Ansturm sinnlicher Reize gerät der Primat des Geistes, dem er stets gefolgt ist, ins Wanken. Um ihn herum sterben die Menschen, der Held driftet "aus dem Konkreten ins Nebulöse und Irreale" und endet tragisch: Um die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der unfreiwillig mit tief in seinem Innern schlummernden homoerotischen Wünschen konfrontiert wird, griff Jackson ganz offensichtlich auf die Erzählstruktur von Thomas Manns berühmter Novelle "Der Tod in Venedig" zurück, die er schon in den 1920er Jahren gelesen hatte.
Tiger im Bambusdickicht
Wie ähnlich, wie unterschiedlich sind die beiden Werke? Wie inszenieren Mann (1912) und Jackson (1946) die schicksalhafte Persönlichkeitsveränderung ihrer Protagonisten? Thomas Mann verschmäht die psychologische Herangehensweise an sein Thema, stattdessen erfüllt sich Aschenbachs Schicksal in einer mythologisch objektivierten Welt. Sein apollinischer Held wird vom Dionysoskult eingeholt – der Gegensatz apollinisch-dionysisch war in der deutschen Literatur seit Schelling und Nietzsche fest verankert. Als ihn auf einem Spaziergang die Reiselust überkommt, sieht Aschenbach "eine Art Urweltwildnis aus Inseln, Morästen und schlammführenden Wasserarmen, [und] zwischen den knotigen Rohrstämmen des Bambusdickichts die Lichter eines kauernden Tigers funkeln". Dieses Szenario wird in der Sekundärliteratur als Beschreibung des Gangesdeltas identifiziert; Indien ist Ursprungsort von Cholera und Dionysoskult, die in ihrem Zusammenwirken die westliche Zivilisation bedrohen, oder, wie Vargas Llosa in seinem Aufsatz "Der Ruf des Abgrunds" folgert, "den politischen und sozialen Verfall eines Europas [symbolisieren], das im Begriff stand, sich selbst zu zerstören". Die verbotene Liebe zu einem engelsgleichen Jungen ist lediglich eine Verlockung des Dionysoskults und damit nur indirekt Ausdruck der Persönlichkeit des Liebenden.
Charles Jackson löst dieses monolithische Gebilde auf. Zwar steht auch bei ihm die Welt im Begriff, sich selbst zu zerstören, doch findet dieser zerstörerische Kampf nicht in der Heimat, sondern im fernen "Bambusdickicht" pazifischer Inseln statt. Stellvertretend nennt er die Schlacht um Guadalcanal, in deren Verlauf Cliff Hauman schwer verwundet wurde. John Grandins "unheilvolle Schwärmerei" richtet sich auf den männlichen Krieger, der den Angriff der Barbaren abzuwenden versucht und dabei sein Leben riskiert. Ohne die Uniform der Marines wäre Hauman einer jener jungen Männer, die Grandins Interesse "nicht für fünf Minuten erregen" könnten. Insofern sind die Objekte der verbotenen Begierde in beiden Werken grundverschieden. Tadzio als Todesbote ist ein ephebenhafter Hermes psychopompos:
Sein Antlitz, bleich und anmutig verschlossen, von honigfarbenem Haar umringelt, mit der gerade abfallenden Nase, dem lieblichen Munde, dem Ausdruck von holdem und göttlichem Ernst, erinnerte an griechische Bildwerke aus edelster Zeit.
Doch im realen Weltkrieg ist der Todesbote ein homerischer Held wie Cliff Hauman:
Hektor oder Achilles – oder auch Lancelot (weit eher als Galahad), Siegfried, der Jason der Argonauten – einer der Männer, die ihn durch seine Kindheit begleitet hatten. Tausendmal war er auf der windumtosten Argo über ein Meer gefahren, das so dunkel war wie roter Wein, er hatte mit den Männern dieser männlichen, bunt zusammengewürfelten Mannschaft gegessen, geschlafen, gekämpft und geliebt. Und dort stand nun einer von ihnen, der Inbegriff ihrer Tugenden, und würde gleich zu ihm kommen und vertraulich "Johnny" zu ihm sagen.
Und statt Grandin mit stummer Geste ins Totenreich zu führen, rettet Cliff ihm das Leben, als er im Meer von der Unterströmung erfasst wird und zu ertrinken droht. Während also Aschenbachs Verliebtheit in Tadzios kränkliche Erscheinung morbide und dekadente Züge trägt, bedrückt Grandin vielmehr die Verschwendung der blühenden Jugend:
Als er gegangen war, war John Grandin stärker denn je überzeugt, dass Cliff Hauman das Zeichen des Todes trug. Realistisch betrachtet war sein Tod nicht von Interesse und hatte keine besondere Bedeutung. Der Tod an sich war nicht wichtig, er war nicht einmal dramatisch. Wichtig war – auch dramatisch und sogar leidenschaftlich – allein die Intensität seines jetzigen Lebens, seine Vitalität, sein Charme und seine Freude am Leben sowie die erfrischende Wirkung, die er auf jeden ausübte, mit dem er in Berührung kam. Haumans bevorstehender Tod war ohne jede Tragweite. Grandin fühlte sich nur deshalb so betroffen, weil Cliff Hauman jetzt so überaus lebendig war; das machte sein Schicksal zum Paradebeispiel für die derzeit grassierende, schamlose und extravagante Verschwendung.
Jacksons Variationen über den "Urtext" verdeutlichen die von Thomas Mann getroffenen Formentscheidungen, indem sie vor Augen führen, dass sich fast alles auch ganz anders erzählen ließe; zugleich schafft die durch vielerlei kunstvolle Zitate erzeugte Präsenz von "Der Tod in Venedig" einen Kontext, der Jacksons Roman gewissermaßen mit Bedeutungen auflädt. Während Thomas Mann die Gegenüberstellung von sinnlichen und geistigen Effekten vor allem in ästhetischer Hinsicht erörtert, sieht Jackson hier ein moralisches Problem ersten Ranges. Als Grandin merkt, in welche Richtung sich seine Gefühle bewegen, stellt er sich die Frage:
So erschreckend die Enthüllung auch war, Cliff war eine Erfahrung gewesen, die ihm Einblick in sein Unbewusstes verschafft und sein Wesen bereichert oder doch ausgeleuchtet hatte. Nun gut, auch wenn er sich weigerte, diesem neuen Impuls zu folgen, würde er versuchen, diese Erfahrung anzunehmen – denn was hat uns das Leben anderes zu bieten als Erfahrung?
Das schwache Bollwerk des Geistes
Wer ist der "Tiger", dessen Augen bedrohlich im Bambusdickicht funkeln? Während Thomas Mann die Ursache der Gefahr in kulturellen Gegensätzen verortet, sieht Jackson sie in den Tiefen des Unbewussten. Einziges Bollwerk des Geistes gegen sinnliche Impulse ist die Seelenstärke. Anhand der Protagonisten seiner ersten Romane zeigt Jackson mit psychologischer Finesse, wie schwach dieses Bollwerk (geworden) ist – der Alkoholsucht wie der erotischen Verführung haben sie nichts entgegenzusetzen. Wer in Versuchung geführt wird und wer nicht, ist dabei lediglich eine Frage des Zufalls: Der harmlose, glücklich verheiratete Bill Howard ist eben ein "Glückspilz".
Zermürbt von unheilbarer Lungenkrankheit und Alkoholismus nahm sich Charles Jackson im Alter von 65 Jahren das Leben. Nach Jacksons Freitod schrieb Arthur Miller: "Es war lange her, seit die Kraft von 'The Lost Weekend' ihm zu einem kurzen Blick vom erstaunlich hohen Kamm der Welle verholfen hatte." Mit dem Bild vom Wellenkamm zitiert er "Die Niederlage", Grandins Kampf ums Überleben gegen die übermächtige Strömung:
Er hielt den Blick aufs Ufer und die am Strand liegenden Menschen gerichtet, die er nur ab und zu von der Krone eines Brechers sehen konnte, als würde vor dem Ziel seiner Anstrengungen ein Vorhang geöffnet und zugezogen, geöffnet und zugezogen; der Strand schien noch immer so weit entfernt wie zuvor, so verzweifelt er auch voranzukommen versuchte. (…) doch was in ihm die heftigste Panik hervorrief, war die Tatsache, dass die Menschen am Ufer – Billie und Cliff, Bill Howard und die anderen Gäste, selbst Pete, der auf seinem Hochsitz döste – von seiner Notlage nicht das Geringste mitbekamen.
Dieser Text erschien ursprünglich als Nachwort der deutschen Erstausgabe von "Die Niederlage" und wurde für diesen Artikel leicht bearbeitet. Der Roman ist neben vielen weiteren queeren Romanen, Kunst- und Sachbüchern unter anderem erhältlich im Salzgeber.Shop.
Charles Jackson: Die Niederlage. Roman. 316 Seiten. Männerschwarm Verlag. Hamburg 2018. Taschenbuch: 16 € (ISBN 978-3-86300-252-7). E-Book: 10,99 €
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