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Fahrgast beleidigt und ausgeraubt
Berliner Polizei fragt: Wer kennt diese homophoben Schläger?
Mit einer öffentlichen Fotofahndung sucht die Hauptstadtpolizei nach Männern, die letztes Jahr in der U-Bahn einen Mitfahrer homophob beleidigt und dann beraubt haben sollen.

Die Tat ereignete sich am frühen Morgen des 22. Oktober 2022 in Kreuzberg (Bild: Karen Mardahl / flickr)
- 11. April 2023, 11:50h 2 Min.
- Zu Update springen: Verdächtige identifiziert (13. April, 8.45 Uhr)
Mit der Veröffentlichung von insgesamt sechs Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Suche nach zwei offensichtlich homosexuellenfeindlichen Tatverdächtigen. Die Fotos sind in einer Galerie unter diesem Artikel abgebildet.
Die beiden auf den Bildern zu sehenden Männer stehen im Verdacht, am 22. Oktober 2022 (Samstag) gegen 6 Uhr in Kreuzberg einen Fahrgast in einem U-Bahnzug der Linie 12 am Bahnhof Kottbusser Tor homophob beleidigt und geschlagen zu haben. Dabei soll sie noch ein dritter Mann begleitet haben (queer.de berichtete).
Tasche und Handy geklaut
Einer der beiden Abgebildeten soll zudem die Tasche und das Handy des damals 27-Jährigen entwendet haben. Der Fahrgast erlitt Verletzungen am Kopf sowie am Oberkörper und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.
Die Ermittler*innen fragen deshalb die Öffentlichkeit: Wer kann Angaben zur Identität bzw. zum Aufenthaltsort der Tatverdächtigen machen? Wer hat die Abgebildeten vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben?
Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamtes im Bayernring 44 in Tempelhof unter der Rufnummer (030) 4664 – 953534 oder per E-Mail an entgegen. Hinweise können auch jeder andere Polizeidienststelle gemeldet werden.
Immer wieder gibt es aus der Bundeshauptstadt Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)
Update 13. April, 8.45 Uhr: Verdächtige identifiziert
Die Polizei meldet einen Erfolg durch die Fotofahndung: Hinweise aus der Bevölkerung hätten dazu geführt, dass beide Tatverdächtige namhaft gemacht werden konnten, teilte die Behörde am Donnerstagvormittag mit. Die weiteren Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt dauerten an.
queer.de hat nach dem Fahndungserfolg die bislang in einer Galerie gezeigten Bilder der mutmaßlichen Täter entfernt.















