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Weimar (queer.de) - In der KZ-Gedenkstätte Buchenwald sollen schwule Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mit einen Gedenkstein gewürdigt werden, meldet die Nachrichtenagentur epd. Das Mahnmal soll zum CSD im September eingeweiht werden. Die Aids-Hilfe Weimar und Ostthürigen teilte mit, dass das rund 3.000 Euro teure Vorhaben durch Spenden finanziert werden solle. Zwischen 1937 und 1945 waren im Konzentrationslager Buchenwald 650 Männer wegen Homosexualität inhaftiert worden. (dk)

-w-

#1 GeorgiosAnonym
  • 24.03.2006, 17:19h
  • Das wurde aber auch wirklich mal Zeit!!!! Alle Opfer, alle Minderheit haben schon ihre Gedenkstätten in den ehemaligen KZs ....aber wir Schwulen/Lesben werden nur sehr langsam als Opfer des Holocausts identifiziert!

    Aber auch wir sind Teil des Holocausts!!!!
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#2 seb1983
  • 24.03.2006, 18:25h
  • soll ich da jetzt stolz drauf sein oder das toll fin "Ich war ein Opfer" ??
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#3 LinkerCacheAnonym
  • 24.03.2006, 21:56h
  • @seb1983:

    Besonders helle scheinst Du ja nicht zu sein. Zumindest zeugt deine Äusserung nicht gerade von Intelligenz.

    Ansonsten ist es sehr wichtig und wird auch langsam Zeit, das die Gruppe der Homosexuellen Opfer mal erwähnt wird. Unsere Vorgänger, die das Leid ertragen mussten, werden nämlich immer wieder fein säuberlich ausgeklammert. Sicher, die Juden und die (damalige) Sovjetunion hatten weit mehr Opfer zu beklagen, aber das der §175 in der NAZI-Version noch bis in die Sechziger Jahre in der BRD verwendung fand, sollte auch erwähnt werden.

    Wenn es in Buchenwald überhaupt so weit kommt; man bedenke das Buchenwald in Thüringen liegt und dieses von der Herzallerliebsten CDU regiert wird.
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