https://queer.de/?4528
- 24. März 2006 1 Min.
London (queer.de) - Ein erotischer Telefondienst muss 50.000 Pfund (72.000 Euro) Strafe zahlen, weil er pädophile Inhalte verbreitet hat. Die Firma 4D Telecom hatte im Schwulenmagazin "Gay Times" für seine kostenpflichtige Nummer geworben, auf der "harte XXX-Sexbeichten" angehört werden könnten. Die Regulierungsbehörde ICSTIS nannte die dann angebotenen Hörspiele "abstoßend". So habe sich eine Geschichte um einen Mann gedreht, der einen Jungen verarztet, nachdem der vom Skateboard gefallen war - und sich dann mit ihm mehr als anfreundet. ICSTIS sagte, der Junge habe "geklungen, als ob er Angst hatte und nur widerwillig dem Sex zugestimmt" habe. Eine andere Story hätte sich um Schuljungs und ihren Sportlehrer gedreht. Die Geschichten seien allerdings mit erwachsenen Sprechern aufgenommen worden. Die Anwälte von 4D Telecom sagten, ihr Mandant hätte das Material von einem Drittanbieter erhalten und sofort gestoppt, als er vom Inhalt erfahren habe. (dk)














