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  • 24. März 2006 16 1 Min.

London (queer.de) - Ein erotischer Telefondienst muss 50.000 Pfund (72.000 Euro) Strafe zahlen, weil er pädophile Inhalte verbreitet hat. Die Firma 4D Telecom hatte im Schwulenmagazin "Gay Times" für seine kostenpflichtige Nummer geworben, auf der "harte XXX-Sexbeichten" angehört werden könnten. Die Regulierungsbehörde ICSTIS nannte die dann angebotenen Hörspiele "abstoßend". So habe sich eine Geschichte um einen Mann gedreht, der einen Jungen verarztet, nachdem der vom Skateboard gefallen war - und sich dann mit ihm mehr als anfreundet. ICSTIS sagte, der Junge habe "geklungen, als ob er Angst hatte und nur widerwillig dem Sex zugestimmt" habe. Eine andere Story hätte sich um Schuljungs und ihren Sportlehrer gedreht. Die Geschichten seien allerdings mit erwachsenen Sprechern aufgenommen worden. Die Anwälte von 4D Telecom sagten, ihr Mandant hätte das Material von einem Drittanbieter erhalten und sofort gestoppt, als er vom Inhalt erfahren habe. (dk)

#1 ChristianAnonym
  • 24.03.2006, 18:06h
  • Recht so! Keine Toleranz gegenüber Pädophilie. Die Schwule Szene muss sich diesbezüglich klar abgrenzen vor Verbrechen. Und Kindermissbrauch ist eines.
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#2 erztirterAnonym
  • 24.03.2006, 19:02h
  • Diese Abgrenzungsfetischisten find ich ja immer wieder lustig. Insbesondere da demnächst der Paragraph 175 in seiner Form von vor 1994 über die Hintertür des sexuellen Missbrauchs so ähnlich wieder eingeführt wird (alle Menschen bis 18 = Kinder was Sex angeht, EU Rahmenplan der an für sich bis 31.1.06 umgesetzt hätte werden müssen, wird aber sicher kommen wenn auch verspätet). Die Erfahrungen aus Österreich zeigen dass davon fast ausschliesslich homosexuelle Beziehungen betroffen sind. Also auch künftig viel Spass beim dumm rumbashen, wird sicher nicht seltener werden.
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#3 ibuensnetAnonym
  • 24.03.2006, 20:11h
  • Wie alt kann ein Junge gewesen sein, der skatet? Mindestens 14, also kein Kind mehr, hat nichts zu tun mit Pädophilie.

    Ob man als erwachsener Mann jugendliche oder reife Jahrgänge bevorzugt, das ändert nichts an der Gemeinsamkeit, schwul zu sein. Schluß mit der Entsolidarisierung. Die auf Extrempraktiken oder mittlere Jahrgänge stehen, dünken sich was Besseres, während die anderen sich vor deren Lebensweise ekeln. Jeder stirbt mal wieder für sich allein & von Chancengleichheit der Schwulen sind gerade die Jungs im Schulalter - siehe dazu die Berichte hier! - genau deshalb immer weiter entfernt.

    Schwestern, rein in die Jugendhilfe, bekennt Euch zu Eurer schwulen Identität, gebt den Jungs Halt.
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