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Nach langer Ungewissheit

Aaron Carter: Jetzt steht die Todesursache fest

Monate lang hatte es Spekulationen gegeben, woran der bisexuelle Sänger Aaron Carter vergangenen November gestorben ist. Jetzt steht nach einer Autopsie die offizielle Todesursache fest.


Aaron Carter im Jahr 2017 (Bild: IMAGO / NurPhoto)

US-Popstar Aaron Carter (1987-2022) ist in seiner Badewanne ertrunken, nachdem er Drogen genommen hatte. Der Tod werde als Unfall eingestuft, berichtet unter anderem die "New York Post" unter Berufung auf die zuständige Gerichtsmedizin, die nun die offizielle Todesursache bekannt gegeben hat. Der jüngere Bruder von Backstreet-Boys-Star Nick Carter (43) ist am 5. November 2022 gestorben (queer.de berichtete). Er wurde von einer Haushälterin tot in seinem Haus in Lancaster, Kalifornien, aufgefunden.

Die Autopsie hat laut den Medienberichten nun ergeben, dass Carter aufgrund der Wirkung von eingenommenen Beruhigungsmitteln und eingeatmetem Gas ertrunken sei. In seinem Körper sei Alprazolam gefunden worden, heißt es. Der Wirkstoff dient der Behandlung von Angstzuständen und Panikstörungen. Zudem sei Difluorethan bei ihm nachgewiesen worden – ein Gas, das "beim Einatmen Euphoriegefühle hervorrufen kann", wie weiter berichtet wurde.

Angehörige zweifeln an den Behörden

Aaron Carters Mutter Jane Carter hatte sich noch im März via Facebook zu Wort gemeldet und dabei spekuliert, ihr Sohn könnte einem Mord zum Opfer gefallen sein (queer.de berichtete). Dass ihr Sohn eine Suchtvergangenheit habe, hätte ihrer Meinung nach dazu geführt, dass andere Umstände nie untersucht worden seien, prangerte sie damals an.

Auch nach dem offiziellen Autopsiebericht scheint keine Ruhe einzukehren. Laut dem US-Promiportal "TMZ" soll Aaron Carters Ex-Verlobte Melanie Martin, die zusammen mit dem bisexuellen Sänger einen Sohn hat, erklärt haben: "Die Ergebnisse der Autopsie sind für mich kein Abschluss." Dass er ein T-Shirt und Halskette in der Badewanne getragen habe, ergebe "keinen Sinn", meint sie. Sie sei "immer noch geschockt und vermisse Aaron jeden Tag". Der Bericht habe für sie nur weitere Fragen aufgeworfen. Das gemeinsame Kind von Carter und Martin ist im November 2021 zur Welt gekommen. (cw/spot)

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#1 LothiAnonym
  • 19.04.2023, 09:48h
  • Wenn ich hier lese welch Medikamente dieser Mensch zu sich genommen hat, bricht innerlich sofort ein altes NEIN, Finger weg von all diese AD Tabletten in mir aus. Böse Folgen können diese haben. Schon Stiftung Warentest beschreibt dies sehr eingehend.
    Zuerst mal ja, in sehr schlimmen Phasen sind solch Medikamente unter Beobachtung angeraten. Aber auf längerer Sicht machen diese Pillen nur abhängig.
    Ich habe damals nach einem Burnout den Fehler gemacht, die mir verschriebenen AD nach kurzer Einnahme wieder von heute auf morgen abzusetzen, da ich merkte welch Nebenwirkungen dabei auftraten die mir nicht gefielen. Dabei tauchten bei mir im Kopf immer wieder Selbstmordgedanken auf, die bis heute tief in mir eingebrannt sind. Zum Glück fand ich zurück zum Cannabis. Es hält mich in geordnete Bahnen. Läßt mich gut Durchschlafen. Ich kann von diesen AD Medikamenten in Zusammenhang mit anderen Drogen eingenommen nur abraten. Lebensgefahr.
    Es soll ja eine Personengruppe geben die sich selbst als Politoxicuman oder so ähnlich bezeichnen. Soll heißen, sie nehmen alles an Pillen ein und was es sonst noch an Drogen gibt. Sie wollen den absoluten Kick. Mir völlig unverständlich. Dann kann ich mich auch gleich umbringen.
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#2 SebiAnonym
  • 19.04.2023, 10:03h
  • >>> Dass er ein T-Shirt und Halskette in der Badewanne getragen habe, ergebe "keinen Sinn", meint sie. <<<

    Naja, wenn man vorher Drogen genommen hat, kommt man vielleicht auf solche Ideen oder merkt das nicht mal.

    Aber so oder so tut es mir sehr leid für ihn. Er war wohl nicht glücklich und hatte wohl kein gutes Leben. Und für seinen Sohn, der jetzt ohne Papa aufwachsen muss, tut es mir auch leid.

    Und das zeigt auch wieder mal: Finger weg von Drogen!!
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#3 _Patrick_Ehemaliges Profil
  • 19.04.2023, 10:05h
  • Medikamentenmissbrauch konkurriert mit Waffengewalt um die Vorherrschaft der Menschenvernichtung in den USA. Die Opioidkrise, schon beinahe ein verharmlosendes Wort, die ohne turbokapitalistisches System gar nicht möglich (gewesen) wäre, vernichtet jedes Jahr mehr Leben als der Vietnamkrieg.

    Wer sich das Thema filmisch näher bringen will: Dopesick mit Michael Keaton ist eine sehr gute Serie über dieses Thema.
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