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Polizeibericht

Faustschlag ins Gesicht: Homophobe Attacke in Berliner U-Bahnhof

Im U-Bahnhof Wittenbergplatz wurde am Freitagabend ein 40-jähriger Fahrgast von einem anderen Mann angegriffen und homofeindlich beleidigt. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Auge, der Staatsschutz ermittelt.


Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend gegen 22 Uhr im U-Bahnhof Wittenbergplatz (Bild: Matthew Black / flickr)

  • 22. April 2023, 09:12h - 2 Min.

Am späten Freitagabend kam es im U-Bahnhof Wittenbergplatz in Berlin-Schönberg zu einem homofeindlichen Angriff auf einen 40 Jahre alten Mann. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Samstag.

Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 22 Uhr in einem Zug der U-Bahnlinie U1 in Fahrtrichtung Uhlandstraße zunächst zu einem Streitgespräch zwischen dem Opfer und einem anderen Mann. Als die U-Bahn in den Bahnhof Wittenbergplatz einfuhr, habe der Unbekannte den 40-Jährigen auf dem Bahnsteig mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihn anschließend homophob beleidigt.

Um weitere Konfrontationen zu verhindern, bestieg der 40-Jährige wieder den Waggon. Der unbekannte Täter verließ den Bahnsteig in Richtung Ausgang. Die alarmierten Polizeikräfte konnten den Tatverdächtigen nicht mehr antreffen. Der 40 Jahre alte Mann erlitt eine Platzwunde am Auge und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt, wie bei Hass­kriminalität üblich, der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Nähere Angaben zum Angreifer wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw/pm)

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