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Publikumspreis

Jupiter Award: "Damaged Goods" als beste nationale Serie ausgezeichnet

Die Amazon-Serie "Damaged Goods", die auch queere Storylines aufzubieten hat, gewinnt einen prestigeträchtigen Publikumspreis.


Hugo (Antonije Stankovic, re.) ist eine der Hauptfiguren bei "Damaged Goods" (Bild: Prime Video / Marc Reimann)

  • 28. April 2023, 12:59h - 2 Min.

Die achtteilige deutsche Dramedyserie "Damaged Goods" ist am Donnerstagabend in Berlin bei der Preisverleihung des Jupiter Award als beste deutsche Fernseh- oder Streamingserie geehrt worden. Der Publikumspreis der Zeitschriften "TV Spielfilm" und "Cinema" wurde bereits zum 45. Mal vergeben. Tim Oliver Schultz wurde für seine Darstellung von Mads in "Damaged Goods" außerdem als bester Darsteller in einer TV- oder Streamingproduktion geehrt.

Die auf Amazon Prime Video vergangenen Juli veröffentlichte Serie handelt von einer Gruppe von Freund*innen, die von ihren Eltern vor 15 Jahren als missmutige Teenager*innen zur Gruppentherapie verdonnert worden waren. Zu den Hauptfiguren gehört auch der schwule Hugo (Antonije Stankovic). Er geht mit Mads (Schultz), Nola (Sophie Passmann), Hennie (Leonie Brill) und Tia (Zeynep Bozbay) durch alle Höhen und Tiefen des Lebens.

Die Handlung: Nola fliegt von der Uni und muss sich einen Bafög-Ersatz und ein neues Ventil für ihre Hobby-Psychologie suchen. Hennie ist Businessfrau und hat einen Freund, doch als ihr Kinderwunsch plötzlich Thema wird, leidet auch ihr stabiler Lebensentwurf. Tia sucht nach einer eigenen Identität als Künstlerin, was sich zwischen ihrer dauerpositiven Hippie-Großmutter (Michaela May) und den eigenen Vermeidungsstrategien als gar nicht so leicht gestaltet. Hugo kämpft um Liebe und um ein authentisches Leben als junger schwuler Mann jenseits erdrückender Lifestyle-Klischees. Und Mads, der attraktive Ex-Jurist, muss Abschied nehmen von seinen Eitelkeiten und einem Leben ohne Konsequenzen, als sein unbeschwerter Single-Alltag auf den Kopf gestellt wird.

Durch die Geschichten führt Nola mit ihrem eigenen Podcast, in dem sie nicht nur ihre innersten Gefühle und Probleme bespricht, sondern auch die persönlichen und intimen Geschichten ihrer Freunde – ohne deren Wissen.

Die Jupiter Awards wurde in insgesamt 13 Kategorien vergeben. An dem Preisträger*innen-Dinner nahmen rund 100 geladene Gäste teil, darunter auch Til Schweiger und Charly Hübner. Den Abend moderierte Steven Gätjen. (cw)

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