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- 28. März 2006 1 Min.
Budapest (queer.de) - Ein konservativer Oppositionspolitiker greift die regierende sozialliberale Koalitionsregierung in Ungarn an, weil diese "Perversionen" hoffähig mache. Zsolt Semjen von der Christdemokratischen Volkspartei sagte auf einer Wahlkampfveranstaltung in Budapest, die Ungarn hätten genug von Homo-Politik und wollten, dass die Debatte darüber aus dem öffentlichen Leben verschwindet. Das berichtet die Nachrichtenagentur MTI. Er lobte den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski, weil der als Bürgermeister von Warschau CSDs verboten hatte. Semjen kritisierte insbesondere die Liberale Partei, den Juniorpartner in der Regierung mit den Sozialisten. Vertreter der Liberalen hatten zuvor Religion als "Privatangelegenheit" bezeichnet. Eine solche Einstellung führe zu "Verirrungen wie unter Hitler", arguementiert Semjen. Ein Sprecher der Sozialistischen Partei wies die Angriffe zurück. Die Opposition betreibe einen Wettkampf, wer mehr Ungarn beleidigen könnte. Die Parlamentswahlen finden am 9. April statt, ein zweiter Wahlgang ist für den 23. April angesetzt. Umfragen zufolge liefern sich das Regierungslager und die Opposition ein Kopf-an-Kopf-Rennen. (dk)















Auch bei uns sind die Töne zwar rauher geworden und Stoiber hat auch kräftig ins klo gegriffen vor der Wahl aber so einen bullshit hat keiner verzapft.