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Deutscher Bundestag
Regelmäßige Studie zur Lebenslage queerer Menschen gefordert
Die Linke fordert von der Bundesregierung eine Studie zur sozialen Lage von queeren Menschen. Sie solle mit mindestens zwei Millionen Euro finanziert und deren Ergebnisse alle drei Jahre dem Bundestag vorgelegt werden.

Teilnehmer*innen beim CSD Stuttgart: Die Linke fordert mehr Daten zum sozioökonomischen Hintergrund queerer Menschen (Bild: Christian Lue / Unsplash)
- 5. Mai 2023, 01:18h 1 Min.
Die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag fordert die Bundesregierung in einem Antrag (PDF) auf, eine Studie zur sozialen Lage von queeren Menschen zu beauftragen. Die Studie solle mit mindestens zwei Millionen Euro finanziert und deren Ergebnisse alle drei Jahre dem Bundestag vorgelegt werden.
Um zukünftige Gesetzesvorhaben und gezielte Unterstützungen auch an queeren Menschen mit einem geringeren sozioökonomischen Hintergrund auszurichten, sei es notwendig ihre soziale Lebenslage zu kennen und regelmäßig den Veränderungsprozess zu beobachten, heißt es in dem Antrag. "Es fehlt an validen Daten z. B. zu Einkommen, Familienverhältnissen, Diskriminierungen, Einstellungen und Lebensstrategien queerer Menschen. Um festzustellen, wie die Vorhaben und Gesetze queere Lebenswirklichkeit verändern, ist es notwendig dies mit einer auskömmlich finanzierten und regelmäßig wiederholten Studie zu begleiten." (cw/hib)











So, wie sich die Welt derzeit und in Deutschland insbesondere die beiden führenden Parteien der zu extrem hoher Wahrscheinlichkeit nächsten Bundesregierung (CDU/CSU), sowie der gesellschaftliche Rollback entwickeln, muss mensch sagen: Das ist auch gut so.
Vor einigen Jahren hätte ich das Vorhaben sicherlich noch gutgeheißen. Aber es war naiv zu denken, dass es tatsächlich mal etwas Fortschritt für uns gäbe. Und mittlerweile bin ich froh, dass es nur eine unzureichende/schlechte Datenlage zu uns gibt. Damit hat der Feind es schwerer.
Und dieser Vorteil überwiegt - zumindest für mich.