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- 30. März 2006 1 Min.
Atlanta (queer.de) - Eine Aufnahme mit einer homofeindlichen Rede von Antonin Scalia, einer der neun obersten Richter der Vereinigten Staaten, wurde vom US-Nachrichtensender CNN veröffentlicht. Darin hält Scalia einen Vortrag von Jura-Studenten im schweizerischen Freiburg. Der 70-Jährige kommt auf das Thema Homosexualität zu sprechen: "Es kommt oft die Frage auf, ob es ein verfassungsmäßiges Recht auf homosexuelle Aktivitäten gibt? Das ist keine harte Frage für mich. Es ist absolut klar, dass keiner der Verfassungsväter daran dachte, dass die Grundrechte das erlauben würden. Homosexuelle Aktivitäten war 200 Jahre lang eine Straftat in jedem Bundesstaat. Ein einfache Frage also." 2003 hatte das Verfassungsgericht in einer Entscheidung von sechs Stimmen gegen drei das Homo-Sex-Verbot in einer Reihe von Staaten für verfassungswidrig erklärt. Scalia stimmte dagegen und schrieb die Minderheitenmeinung. "Das Gericht folgt der so genannten homosexuellen Agenda" und schlage sich im "Kulturkrieg" auf eine Seite. Er selbst habe aber "nichts gegen Homosexuelle", fügte Scalia an. In seiner Rede in Freiburg scheute er auch vor anderen kontroversen Themen nicht zurück: So sprach er Ausländern, die sich im Krieg gegen die USA befinden, jegliche Grundrechte unter der Verfassung ab. Scalia wurde 1986 vom damaligen Präsidenten Ronald Reagan zum Richter im einflussreichen Supreme Court auf Lebenszeit ernannt. (dk)













Denn in den USA waren Menschenrechte und Sklaverei kein Widerspruch, denn Schwarze sind ja keine Menschen! Indianer übrigens auch nicht. Achja, und Schlizaugen ebenso wenig, warum sollten also Homosexuelle Grunderechte haben?
Die USA sind halt doch ein tolles Land, so viel Freiheit ...