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"Queen of Rock 'n' Roll"

Tina Turner ist tot: Gay-Ikone im Alter von 83 Jahren gestorben

Trauer um Tina Turner: Die legendäre Sängerin ist im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Ihre größten Erfolge feierte sie in den 1980er Jahren – und trat bereits bei den ersten Gay Games 1982 in San Francisco auf.


Tina Turner bei einem Auftritt 2009 in Birmingham (Bild: Philip Spittle / wikipedia)

  • 25. Mai 2023, 06:56h 12 2 Min.

Rock-Ikone Tina Turner (1939-2023) ist tot. Die legendäre Sängerin verstarb im Alter von 83 Jahren, wie unter anderem der "Guardian" unter Berufung auf einen Sprecher Turners meldet. Turner hatte in den vergangenen Jahren mit starken gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 2016 wurde bei ihr Darmkrebs diagnostiziert. Im Jahr 2017 erhielt sie eine Nierentransplantation.

"Tina Turner, die 'Queen of Rock 'n' Roll', ist im Alter von 83 nach einer langen Krankheit friedlich in ihrem Heim in Küsnacht in der Nähe von Zürich in der Schweiz verstorben", zitiert der "Guardian" aus einem offiziellen Statement. Weiter heißt es: "Mit ihr verliert die Welt eine Musik-Legende und ein Vorbild."

Superstar der 1980er Jahre

Turner begann ihre ein halbes Jahrhundert währende musikalische Karriere gegen Ende der 1950er Jahre in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner (1931-2007). Dieser gab ihr den Bühnennamen Tina Turner. Gegen Ende der 1960er Jahre wurde das Duo mit Hits wie "River Deep – Mountain High" (1966) sowie als Vorband der Rolling Stones weltweit bekannt.

In den vergangenen Jahren schilderte Turner in Interviews wiederholt den Missbrauch, dem sie sich in ihrer Ehe mit Ike Turner ausgesetzt sah. "Meine Beziehung mit Ike war von dem Tag an dem Untergang geweiht, als er erkannte, dass ich seine Geldmaschine sein werde", schrieb Turner in ihrer 2018 erschienenen Biografie "My Love Story". "Er musste mich kontrollieren, ökonomisch und psychologisch, damit ich ihn nie verlassen konnte."

Nach der Trennung und Scheidung von Ike Turner feierte Tina Turner in den 1980er Jahren gewaltige Erfolge als Solokünstlerin. Ihr 1984 erschienenes Album "Private Dancer" enthielt den Mega-Hit "What's Love Got to Do With It", und wurde im Jahr 1985 mit gleich drei Grammy-Awards ausgezeichnet. Weitere Hits wie "The Best" oder "We Don't Need Another Hero" folgten im Laufe des Jahrzehnts.

Auftritt bei den ersten Gay Games

Mit ihrer inspirierenden Geschichte wurde Tina Turner zu einer Ikone der schwulen Community. Bei den ersten Gay Games in San Francisco 1982 trat sie bei der Eröffnungszeremonie auf.

Turner soll in ihrer langen Karriere über 200 Millionen Alben verkauft haben. Im Jahr 1988 spielte sie vor 180.000 Menschen Maracanã Stadiom in Rio de Janeiro.

Nach einer erfolgreichen Welttournee in den Jahren 2008 und 2009 zog sich Turner aus dem Musikgeschäft zurück. 2013 heiratete sie ihren langjährigen Partner Erwin Bach. (cw/spot)

#1 michael hnkAnonym
  • 25.05.2023, 07:21h
  • Sie war meine erste Liebe. Als ich das Musikvideo zu "What's Love got to do with it" sah, war ich hin und weg. Mein Gott, was war das ikonisch! Dieser großartige Song, mit einem Beat, der dich tanzen lässt und gleichzeitig emotional abholt. Dazu ihre ganz besondere Stimme, ihr besonderer Style, und damit dann tänzelnd durch die Straßen von New York City. Das vermittelte Sehnsucht und irgendwie ein ganz besonderes Freiheitsgefühl. Und dann diese unglaublichen Live-Performances! Wie keine Zweite vor ihr und keine Zweite nach ihr. Einmalig war das! Eine wahre Königin hat unseren Planeten verlassen. Ihre Musik wird ewig weiter leben. RIP
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#2 EuropäerAnonym
  • 25.05.2023, 07:41h
  • Tina Turner war eine tolle Frau. Ein Vorbild in jeder Hinsicht. Sie stieg immer wieder wie Phönix aus der Asche auf.

    Ihre Lieder und ihre Geschichte werden weiterleben.

    Gute Reise Tina Turner :(.
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#3 LothiAnonym
  • 25.05.2023, 08:06h
  • Antwort auf #1 von michael hnk
  • Proud Mary, River Deep Mountain high von ihr damals interpretiert haben mich echt umgehauen. Sie als ein wahres Energiebündel auf der Bühne zu erleben und eine Ausstrahlung hatte die ansteckend war. R.I.P.
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