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https://queer.de/?4579
  • 03. April 2006 9 1 Min.

Nacka (queer.de) - Ein schwedisches Gericht hat eine Frau zu einer Geldstrafe von 20.000 Kronen (2.100 Euro) verurteilt, weil sie sich geweigert hatte, einem lesbischen Pärchen einen Hund zu verkaufen. Das Paar wollte vergangenes Jahr einen Golden-Retriever erwerben und hatten bereits über das Internet eine Zusage erhalten. Als die Züchterin erfuhr, dass es sich bei den Kunden um Homosexuelle handelte, zog sie ihre Zusage zurück (queer.de berichtete). Das Amtsgericht von Nacka in der Nähe von Stockholm sah darin einen Verstoß gegen das nationale Antidiskriminierungsgesetz. Das Verfahren gegen die namentlich nicht genannte Züchterin war vom staatlichen Diskriminierungsbeauftragten Hans Ytterberg angestrengt worden. "Das ist ein wichtiges Urteil", so Ytterberg zur AP. "Es ist wichtig, dass solche Vorfälle vor Gericht landen." (dk)

#1 madridEUAnonym
  • 03.04.2006, 16:33h
  • Bestürzende Nachricht: Homophobe Hundezüchterin in einem so liberalen Land wie Schweden.
    Versöhnende Nachricht: Geldstrafe für diese Dame in einem gerechten Land .

    Bleibt nur die bange Frage, weshalb man Lesben weniger als Heteros zutraut, ihre Haustiere zu lieben und zu pflegen ?
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#2 SvenAnonym
  • 03.04.2006, 17:44h
  • Tja, in Deutschland hätte es keine Verhandlung gegeben. Hier darf man Homos ganz privat diskriminieren.
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#3 seb1983
  • 03.04.2006, 19:58h
  • Einem ganzen Land die Absolution erteilen ist so eine Sache, auch wenn Schwedern wohl insgesamt sehr liberal ist.
    Natürlich ist es ein gutes Urteil, auch wenn ich über den Sachverhalt schmunzeln muss :-))

    Morgen geh ich noch zu Mercedes und darf kein auto kaufen weil ich schwul bin, "nein wir wollen ihr geld nicht"... das ist ja nicht nur diskriminierend sondern auch noch schön blöd.
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