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Wer kennt diesen Mann?

Berlin: Fotofahndung nach homophobem Schläger

Vor einem halben Jahr attackierten Unbekannte einen 30-Jährigen aus offensichtlich homophoben Motiven. Jetzt hat die Polizei zwei Bilder veröffentlicht, um einen der Täter zu identifizieren.


Das hier ursprünglich gezeigte Fahndungsbild wurde entfernt (Bild: René Mentschke / flickr)

Update: Wenige Tage nach dem Fahndungsaufruf konnte ein 23-Jähriger von den Behörden namhaft gemacht werden.

Die Polizei der Bundeshauptstadt Berlin bittet am Montagmittag mit der Veröffentlichung von zwei Fotos um die Mithilfe der Öffentlichkeit bei der Suche nach einem homophoben Tatverdächtigen, der gemeinschaftlich mit einem weiteren Verdächtigen einen Mann am 20. Januar gegen 7 Uhr an der Brückenstraße, Ecke Rungestraße in Mitte geschlagen und getreten haben soll.

Die Fotos zeigen einen Mann mit einer Baseball-Cap und einem weißen Pullover mit der Aufschrift "Los Angeles" am Rücken. Dazu fragt die Kriminalpolizei: Wer kann Hinweise zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort des gesuchten Mannes geben? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-953528, per E-Mail unter lka535@polizei.berlin.de, über die Internetwache der Polizei Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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30-Jähriger verletzt

Der Vorfall hatte sich im Januar an einem frühen Freitagmorgen ereignet (queer.de berichtete). Die Täter beleidigten damals aus einer Gruppe von vier Personen zunächst einen 32-Jährigen homophob, der mit einem 30-Jährigen unterwegs war. Anschließend nahm einer aus der Gruppe den Jüngeren in den Schwitzkasten, so dass dieser keine Luft mehr bekam und in die Knie ging.

Ein weiterer Unbekannter aus der Gruppe trat ihm dann mehrfach gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Männer.

Der 30-Jährige erlitt Verletzungen an Kopf, Knien und Hals und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in eine Klinik, die er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte.

Bereits letzten Monat führte die Polizei eine Fotofahndung nach einer queerfeindlichen Attacke durch (queer.de berichtete). Der gesuchte 17-Jährige konnte daraufhin bereits nach wenigen Stunden identifiziert werden.

Am Montag meldete die Berliner Polizei zwei weitere homosexuellenfeindliche Übergriffe im Stadtgebiet – einen in Neukölln und einen in Kreuzberg. (cw)

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#1 LaCie VulpineAnonym
  • 13.06.2023, 07:00h
  • Und JETZT wird gefahnded? Ein halbes Jahr später? Kopfschütteln. Manchmal fühlt es sich an, als wolle man dem Täter nicht Habhaft werden.
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#2 LothiAnonym
  • 13.06.2023, 11:59h
  • Antwort auf #1 von LaCie Vulpine
  • Schaffe mehr Personal in Justiz u. Verwaltung in Berlin welche an allen Ecken u.Enden fehlen, dann läuft auch solch eine Fahndung schneller vonstatten. Denkst Du allen Ernstes dies ist nur ein Einzelfall? Selbst Schüler aus der Mittelklasse wissen das. Allerdings ein sehr ernstzunehmendes Problem.
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