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Mecklenburg-Vorpommern

Queere Vereine vor OB-Stichwahl in Schwerin: Vielfalt wählen

Vor der Oberbürgermeister-Stichwahl in Schwerin rufen queere Vereine aus Westmecklenburg dazu auf, für Amtsinhaber Rico Badenschier (SPD) zu stimmen – und gegen AfD-Landeschef Leif-Erik Holm.


Hofft auf seine Wiederwahl: Der SPD-Politiker Rico Badenschier ist seit dem 1. November 2016 Oberbürgermeister von Schwerin (Bild: Timm Allrich)
  • 14. Juni 2023, 03:30h 1 2 Min.

Vor der Oberbürgermeister-Stichwahl in Schwerin haben queere Vereine aus Westmecklenburg dazu aufgerufen, für den Amtsinhaber Rico Badenschier (SPD) zu stimmen. "Mit Ihrer Stimme können Sie zeigen, dass Ihnen Vielfalt und friedliches Zusammenleben wichtig ist", heißt es in dem Wahlaufruf.

Badenschier hatte im ersten Wahlgang 42 Prozent der Stimmen erhalten. AfD-Landeschef Leif-Erik Holm kam mit 27,4 Prozent auf Platz zwei. Die Stichwahl findet am kommenden Sonntag (18. Juni) statt.

"Geben Sie rechtsextremistischen Parteien keine Chance"

Die sechs queeren Vereine schreiben: "Geben Sie rechtsextremistischen Parteien keine Chance, unsere Demokratie zu unterhöhlen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Zu den wesentlichen Zielen dieser rechtsextremistischen Kräfte gehört es unter anderem, Ausländer, Queere Menschen und Andersdenkende zu beschimpfen, zu diskriminieren und letztendlich einzuschüchtern." Solche Kräfte hätten in Schwerin nichts zu suchen. "Stimmen Sie für ein Schwerin, in dem queere Menschen offen und angstfrei leben können."


AfD-Kandidat Leif-Erik Holm war früher Büroleiter von Beatrix von Storch (Bild: Jonas Rogowski / wikipedia)

Unterschrieben wurde der Wahlaufruf von LSVD Queer MV, Klub Einblick, Queeres Zentrum Westmecklenburg, Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung in Westmecklenburg, TIM* e.V. und CSD Schwerin.

Badenschier war CSD-Schirmherr

Oberbürgermeister Rico Badenschier hatte im vergangenen Jahr die Schirmherrschaft für den CSD Schwerin übernommen. "Die Gleichheit vor dem Gesetz bedeutet leider keine allgemeine Akzeptanz des Andersseins in unserer Gesellschaft", schrieb der SPD-Politiker 2022 in seinem Grußwort. "Die muss beharrlich eingefordert und verteidigt werden."

Leif-Erik Holm unterstützte früher den rechtsnationalen Flügel der AfD, gibt sich in den letzten Jahren aber gemäßigter. Bis 2016 war er Berliner Büroleiter der extrem queerfeindlichen AfD-Politikerin Beatrix von Storch. (cw/dpa)

-w-

#1 mmmmAnonym
  • 14.06.2023, 13:19h
  • ich kann nicht verstehen, wie lgbt+ afd wählen können. ich wurde gern wissen, was sie denken. sehen sie den gefahr nicht?
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